
| Mein (subjektives) Marathon-Ranking |
Es ist immer wieder
eine beliebte Frage: Welches ist denn nun der beste Marathon. Und immer wieder
geht
das Nachdenken los und je nachdem, was man so aus der Erinnerung als Highlight
an die Spitze stellt, kommt
immer wieder etwas anders heraus.
Darum habe ich mich hingesetzt und mal auf Grundlage eines 10-Punkte-Systems
meine bisherigen Marathons
bewertet. Das ist natürlich rein subjektiv und immer nur auf Grundlage der
Läufe, die ich in der jeweiligen Stadt
mitgemacht habe. Im Jahr darauf oder im Jahr davon kann es ganz anders
ausgesehen haben. Auf eventuelle
mit bekannt gewordene Veränderungen weise ich in der detaillierten Beschreibung
unten hin. Hier zunächst aber
erst einmal das Testergebnis in der Übersicht:
| Marathon | Teilnahmen | Organisation | Strecke | Stimmung | Verpflegung | Finish | Gesamt | Platz |
| Stockholm | 1x | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 50 | 1. |
| Frankfurt | 2x | 10 | 7 | 9 | 10 | 10 | 46 | 2. |
| Hamburg | 10x | 7 | 10 | 10 | 9 | 9 | 45 | 3. |
| Berlin | 1x | 9 | 9 | 9 | 9 | 9 | 45 | 3. |
| Barcelona | 1x | 9 | 10 | 7 | 9 | 10 | 45 | 3. |
| Kopenhagen | 1x | 8 | 8 | 8 | 10 | 9 | 43 | 6. |
| Bremen | 2x | 8 | 10 | 8 | 9 | 7 | 42 | 7. |
| Chicago | 1x | 6 | 10 | 10 | 9 | 6 | 41 | 8. |
| Amsterdam | 1x | 6 | 9 | 8 | 7 | 10 | 40 | 9. |
| Kassel | 1x | 10 | 7 | 8 | 9 | 6 | 40 | 9. |
| Monschau | 1x | 8 | 9 | 6 | 10 | 7 | 40 | 9. |
| New York | 1x | 6 | 8 | 10 | 8 | 8 | 40 | 9. |
| Oldenburg | 1x | 8 | 8 | 7 | 9 | 7 | 39 | 13. |
| Elbtunnel | 1x | 9 | 7 | 7 | 10 | 6 | 39 | 13. |
| NorthSea | 1x | 7 | 8 | 6 | 9 | 9 | 39 | 13. |
| Bremerhaven | 2x | 5 | 10 | 7 | 9 | 8 | 39 | 13. |
| Los.Angeles | 1x | 6 | 7 | 8 | 8 | 8 | 37 | 17. |
| Warschau | 1x | 5 | 8 | 7 | 9 | 6 | 35 | 18. |
| Usedom | 1x | 9 | 7 | 4 | 8 | 7 | 35 | 18. |
| Eindhoven | 1x | 4 | 8 | 8 | 7 | 7 | 34 | 20. |
| Iller | 1x | 8 | 9 | 2 | 9 | 6 | 34 | 20. |
| Köln | 1x | 9 | 5 | 5 | 9 | 5 | 33 | 22. |
| Aabenraa | 1x | 7 | 8 | 4 | 9 | 5 | 33 | 22. |
| Siebengebirge | 1x | 7 | 8 | 3 | 9 | 5 | 32 | 24. |
| Prag | 1x | 9 | 4 | 3 | 9 | 5 | 30 | 25. |
| Cuxhaven | 4x | 7 | 7 | 2 | 9 | 4 | 29 | 26. |
| Kevelaer | 1x | 8 | 2 | 4 | 9 | 4 | 26 | 27. |
| Rostock | 1x | 3 | 6 | 3 | 9 | 4 | 25 | 28. |
| Suderburg | 1x | 3 | 5 | 2 | 9 | 2 | 21 | 29. |
| Kiel | 1x | 4 | 3 | 2 | 9 | 2 | 20 | 30. |
| Öjendorf | 1x | 4 | 3 | 1 | 8 | 1 | 17 | 31. |
Tabelle
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Stockholm-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2008 | ||
| Organisation | 10 P. | Die Medaille ist nicht am Band. Mehr habe ich nicht zum "Meckern" gefunden. Anmeldung perfekt. Auch die im ersten Moment sehr spartanisch wirkende Startnummernausgabe ohne Probleme. Pasta-Party im Grünen. Die Kleiderbeutel wurden zwar in der prallen Sonne gelagert, aber dafür gab es einen Extraplatz für Wertsachen. Die Organisatoren reagierten klasse auf die Hitze (27°C). Es gab noch eine zusätzliche Verpflegungsstelle, hinter jedem Stand extra Erfrischungswasser und alle paar Kilometer eine Wasserdusche. |
| Strecke | 10 P. | Sorry Bremen... Stockholm hat die beste Stecke, die ich jemals gelaufen bin. Zweimal in einem Bogen durch die Stadt, dabei zwei wunderschöne Landschafts-Passagen und entlang der Riddarfjärden Ausblicke zum Verlieben. Vom Blick von der Västerbron fange ich gar nicht erst an zu schwelgen. Nebenbei nimmt man praktisch alle Sehenswürdigkeiten mit. Einfach nur wunderschön!!! |
| Stimmung | 10 P. | Super. Man glaubt kaum, wie viele Stockholmer es gibt. Nur in den beiden Landschafts- Passagen ist man alleine, sonst stehen die Leute dicht an dicht selbst in den abgelegenen Ecken. Dazu an vielen Punkten geradezu Volksfeststimmung. Und besonders bemerkenswert: auf der zweiten Runde sind es kaum weniger Leute als zu Beginn!! |
| Verpflegung | 10 P. | Wasser und Iso ab Beginn. Cola bei Km 36. Und wegen der großen Hitze noch eine Extra Verpflegungsstelle. Bei Km 32 gibt es Brühe und im Ziel Bier und Hot Dogs. Und nein, das ist kein Scherz. Zur Pasta-Party (romantisch am Wald) gab es neben Nudeln auch Knäckebrot. |
| Finish | 10 P. | Der Einlauf ins Olympiastadion von 1912 ist praktisch wohl nicht mehr zu toppen. Da ist zum Einen das Stadion selbst und zum Anderen die Tausenden von Zuschauern. Die Haupttribüne war rappelvoll. Der absolute Wahnsinn!!!! |
| Gesamt: 50 Punkte | ||
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Hamburg-Marathon |
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| 10x gelaufen: 2000, 2002 bis 2010 | ||
| Organisation | 7 P. | Jahrelang lief alles reibungslos, nun gibt es Chaos. Und jedes Jahr etwas anderes. Dir als "Sprung über die Elbe" gefeierte Verlegung der Marathon-Messe von den Messehallen in einen Schuppen im Hafen-Nirvana geht allenfalls als mißglückter Aprilscherz durch. Immerhin klappte der Bus-Shuttle-Service, sofern der Feierabendverkehr der Großstadt denn eine Chance bot. Anmeldung und Startnummerabholung soweit ok. Pasta-Party wurde kurzfristig verlegt, worüber man sogar per Post informiert wurde. Die Homepage ist weiterhin eine trübe Angelegenheit, aber besser als 2009, was aber auch kaum anders möglich war. Insgesamt ist man bemüht, hat aber keinen Plan. |
| Strecke | 10 P. | Hamburg ist einfach die geilste Stadt. Reeperbahn, Elbchaussee, Elbblick, Fischmarkt, Lan- dungsbrücken, Speicherstadt, Binnen- und Außenalster, Stadtpark, Alsterlauf, Klosterstern, Rothenbaumchaussee und Dammtor. Lediglich City Nord und Alsterkrugchaussee sind keine TOP-Highlights. |
| Stimmung | 10 P. | Fast überall Weltklasse. Alleine ist man sowieso nie bei bis zu 850.000 Zuschauern. Ständig eine Party-Meile mal mit und mal ohne Band. Dazu die Mega-Feten an den Landungsbrücken und am Klosterstern. Man wird von den Zuschauern geradezu ins Ziel getragen. Ganz super!! Besser ist es nur noch in den USA. |
| Verpflegung | 9 P. | Weitgehend ohne Beanstandung. Wasser ab Km 5, Stände alle 2,5 Km. Ab Km 15 gibt es Bananen und zwei Sorten Iso. Ab und zu ist das Wasser warm. Es könnte aber ein wenig mehr Abwechslung geben. Da sind andere Läufe inzwischen weiter. Läufer können zwar auch Eigenverpflegung deponieren lassen, aber bei 15.000 Läufern ist das ein Suchen ohne Ende. |
| Finish | 9 P. | Ein neues Finish ab 2008. Statt einem Ziel am Fernsehturm gibt es jetzt eine 600 Meter lange Zielgerade auf der Glacischaussee mit Tribünen und Zuschauern ohne Ende. Eine super tolle Idee und klasse umgesetzt. |
| Gesamt: 45 Punkte | ||
Tabelle
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Frankfurt-Marathon |
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| 2x gelaufen: 2006 und 2007 | ||
| Organisation | 10 P. | Anmeldeverfahren ohne Probleme. Meldebestätigung kommt sogar per Post. Marathon- Messe ist riesig und abwechslungsreich. Die Frankfurt-Messe ist ein idealer Ort. Pasta-Party in der Frankfurter Festhalle mit Lightshow wie beim Zieleinlauf. Da kriegt man schon am Vortag Final-Fieber. |
| Strecke | 7 P. | Die aktuellen Änderungen waren nicht nur zum Vorteil. Jetzt läuft man ausgerechnet die harten Anstiege in der Innenstadt mehrfach. 2 1/2 Mal geht es Richtung Alte Oper und zweimal die steile und häßliche Bleichstraße rauf. Da war die Südschleife durch die Wohngebiete deutlich schöner und lauffreundlicher (auch von der Stimmung her). Dazu das Dauerproblem Mainzer Landstraße, die als Verbindungsstraße von Hoechst zur City wohl unumgänglich ist. Ansonsten aber ein abwechslungs- reicher und recht schneller Kurs. Zweimal über den Main, fünfmal die Alte Oper und eine Ehrenschleife an der Messe vorbei.. |
| Stimmung | 9 P. | 44 Bands an der Strecke sind wohl Weltrekord. Dazu kommt, daß man einige auch mehrfach passiert. So sind es gefühlt noch mehr. Neben den dicht bevölkerten Streckenabschnitten gibt es aber auch einige echte Durststrecken und die auch noch gerade in der Innenstadt. |
| Verpflegung | 10 P. | Hier gibt es alles und jetzt auch genug. 2006 gab es bei Kilometer 25 keine Coca-Cola mehr und bei den folgenden Ständen dauerte das Nachschenken ewig. 2007 aber alles perfekt. Großes Lob auch für die Zielverpflegung. Heiße Suppe will ich jetzt immer haben. |
| Finish | 10 P. | Schade, daß nicht jede Stadt eine Frankfurter Festhalle hat. Der Einlauf in die Halle ist echt der Hammer. Super Lightshow, Musik und ein tolles Publikum machen den Zieleinlauf zum echten Supererlebnis (als wenn es das nicht eh schon wäre...). Kleiner Tipp: wenn die Zeit es erlaubt sollte man direkt hinter der Tür kurz anhalten, damit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. So sieht man auf den letzten Metern noch mehr. |
| Gesamt: 46 Punkte | ||
Tabelle
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Berlin-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2003 | ||
| Organisation | 9 P. | Bei 38.000 Teilnehmern natürlich schwierig. Die Messe ist eigentlich etwas klein und dadurch dauert das Abholen der Startnummer ewig. Wer dann auch noch einen Chip mieten muß, sollte gleich ein paar Stunden mitbringen. Aber ansonsten läuft das ganze Anmeldeverfahren reibungslos und auch die Betreuung in der Start-/Ziel-Area ist vorbildlich. Wie schon gesagt: bei 38.000 Läufern!! |
| Strecke | 9 P. | Start vor dem Brandenburger Tor, danach Regierungsviertel, Alex und eine Schleife bis hin zum Kurfürstendamm, Potsdamer Platz, Rotes Rathaus zurück zum Brandenburger Tor. Ab und an ist es nicht ganz so spannend, aber die immer wieder aufblitzenden Sehenswürdigkeiten entschädigen dann doch. |
| Stimmung | 9 P. | Wenn da nicht der Kurfürstendamm wäre... Ganz Berlin ist eine Partymeile. Ganz Berlin? Nein. Die vielen Kilometer auf dem Kurfürstendamm (ausgerechnet) sind trostlos ausgestor- ben. Ist da Zuschauen verboten?? |
| Verpflegung | 9 P. | Für alle ist genug da, auch für die hinteren Läufer. Besondere Abwechslungen gibt es aber nicht. Im Ziel könnte es ruhig noch etwas mehr geben. |
| Finish | 9 P. | Kilometer 41,9 ist das Brandenburger Tor und somit das gefühlte Ziel. Das ist Weltgeschichte pur und gar nicht zu beschreiben. Das tatsächliche Ziel ist 300 Meter weiter und nicht mehr so spektakulär. Mehr Zuschauer wären gut. |
| Gesamt: 45 Punkte | ||
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Marató de Barcelona |
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| 1x gelaufen: 2007 | ||
| Organisation | 9 P. | Anmeldung klappte hervorragend. Marathon-Messe ist sehr gut und gleich neben dem Start-/ Zielgebiet zu finden. Das Abholen der Startunterlagen dauerte etwas arg lange und ein paar mehr Hinweisschilder wären auch ganz gut gewesen. Großes Lob aber für die Pasta-Party. Neben dem Läufer durfte auch die ganze Familie umsonst mitessen. Und lecker war es auch noch. |
| Strecke | 10 P. | 42,195 Kilometer Sightseeing pur. Kaum eine Sehenswürdigkeit die man nicht beim Laufen bewundern kann. Absolute Highlights natürlich die Sagada Familia, der Arc de Triomf, La Rambla, das Barri Gotic mit der Catedral und das Palau Nacional mit der Placa d'Espania. Das Stadion Camp Nou passiert man zwar auch, aber von außen sieht das wenig prachtvoll aus. Abgesehen von ein paar tristen Ecken entlang einer Autobahn und am Strand kriegt man die Augen kaum auf die Strecke. |
| Stimmung | 7 P. | Den Bewohnern von Barcelona ist der Marathon einfach zu früh. Die ersten Kilometer wurden wir nur von ein paar verschlafenen Gesichtern aus den Fenstern angestaunt. Erst später wurde es etwas enthusiastischer. Am Ziel dann aber echte Spitzenstimmung. Besonders bemerkens- wert die vielen Folkloregruppen mit traditionellen Verkleidungen und Feuerwerk. |
| Verpflegung | 9 P. | Gibt es zwar nur alle fünf Kilometer, aber dafür gibt es Wasser in Flaschen zum Mitnehmen. Iso und Obst gibt es von beginn an. |
| Finish | 10 P. | Das
muß man einfach erlebt haben. Über den Placa d'Espania geht es hinein
auf Barcelonas Prachtmeile, die Avinguda Reina M. Cristina. Rechts und
links Springbrunnen und Zuschauer und voraus eine gigantische
Wasserfontaine mit dem Palau Nacional im Hintergrund. Das ist einfach
Marathon-Finish in Perfektion. Und nicht nur, weil die ganzen Springbrunnen natürlich eine klasse Möglichkeit sind, die Füße abzukühlen. :-) |
| Gesamt: 45 Punkte | ||
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Kopenhagen-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2009 | ||
| Organisation | 8 P. | Anmeldung und Startunterlagen abholen war kein Problem. Sprachliche Barrieren konnten schnell aus dem Weg geschaffen werden. An Start und Ziel alles routiniert. Ein paar mehr Toiletten wäre nett gewesen. Kleiberbeutelabgabe in Eigenregie ohne sichtbare Bewachung und am Ausgang nach dem Rennen ein Riesenstau. Im Internet konnte man sich in den Folge- tagen Stück für Stück die Rennergebnisse zusammensuchen, ehe es dann nach fünf Tagen die Urkunden gab, auf deren Ausdruck man am Ziel noch verzichten mußte. Eigentlich schade, denn bis zum Renntag war die Homepage sehr lebendig gewesen. Einen Extrapunkt gibt es für die Erfindung der Autoschleuse. Das ist einfach nur genial. |
| Strecke | 8 P. | Man läuft im Grunde drei Runden. Zunächst eine große Runde durch die Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, dann eine Runde in den Süden mit weniger spektakulären Ausblicken und danach fast noch einmal identisch die erste Runde. Spektakulär die letzten Kilometer der Runde 1 und 3 am Wasser entlang mit der Meerjungfrau und Nyhavn. Schöner und weites gehend flacher Kurs. |
| Stimmung | 8 P. | Wie sieht es wohl bei schönem Wetter aus? So gab es trotz teilweise strömendem Regen ab Km 16 erstaunlich viele Leute, die an der Strecke standen. Vor allem an der Südrunde. Und natürlich im Zielgebiet. Da war es echt der Hammer. Wer solche Zuschauer zu bieten hat, der kann das Ziel auch einfach auf eine Hauptstraße bauen und die Strecke kurz absperren. Nichts desto trotz lief man sehr viele Kilometer sehr alleine in der Stadt. |
| Verpflegung | 10 P. | An der Verpflegung gab es nichts zu meckern. Es gab reichlich und von allem etwas: Wasser, Iso, Obst und an einigen Stellen noch mehr. Im Ziel Brötchen, heißen Kakao und Joghurt. An der Strecke aber "nur" 10 Verpflegungsstellen. Eine offizielle Pasta-Party gab es nicht, dafür bei der Startunterlagenabholung die Möglichkeit, in einem Extrazelt Pasta zu essen. |
| Finish | 9 P. | Eigentlich eine völlig langweilige Ecke. Über die Architektur der Bibliothek, unter man noch schnell durchläuft ehe man auf der breiten Hafenhauptstraße das Ziel erreicht, kann man sich streiten. Aber wenn natürlich die letzten 400 Meter die Zuschauer rechts und links an den Absperrungen kleben und schreien und toben, dann ist das fast so wie der Einlauf in ein echtes Stadion. |
| Gesamt: 43 Punkte | ||
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Chicago-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2007 | ||
| Organisation | 6 P. | Diesen
Marathon zu bewerten ist schwer. Bekanntermaßen wurde der Lauf bei
33°C und einer mörderischen Luftfeuchtigkeit abgebrochen. Mehr zu der
darauf hin entbrannten Diskus- sion im Laufbericht. Ich habe diese
Bewertung aus meiner Sicht gemacht. Mit der Anmeldung gab es keine Probleme und auch bei der Startnummernausgabe lief alles reibungslos. Nicht zuletzt auch dank der unzähligen sehr bemühten Helfer, die mit Läufern aus aller Welt klarkommen mußten. Die Marathon-Messe ist sehr gut, die Messe an sich liegt aber sehr weit außerhalb der Innenstadt und ist ohne Auto und ohne Ortskenntnisse praktisch kaum zu finden, zumal die (angeblich?) eingesetzten Shuttle-Busse nicht zu finden waren. ABER: 45.000 Starter sind definitiv zu viele. Am 07.10.2007 starteten zwar "nur" 35.867, aber von Laufen konnte man nicht wirklich sprechen. Auf der Straße war es so voll, als würde man im Advent durch eine Einkaufsstraße rennen. Selbst durchs Ziel konnte man nicht rennen, weil der Rückstau von der Medaillen-Vergabe bis 20 Meter VOR die Ziellinie zurückreichte. Zudem liefen dank 9:15 Stunden Zeitlimit (offiziell vor dem Abbruch) in dem Feld sehr viele Leute mit, die von Laufen aber auch gar keine Ahnung hatten. |
| Strecke | 10 P. | Ein atemberaubender Kurs. Am Anfang eine lange Schleife durch Downtown Chicago, dann nach Norden durch die Parks und Wrighleyville, danach noch einmal Downtown, ein paar Wohngebiete, Chinatown und zum Schluß wieder zurück nach Downtown. Fantastische Aus- sichten, sehr abwechslungsreich und nie langweilig. |
| Stimmung | 10 P. | Da
fehlen einem echt die Worte, das zu beschreiben, was in Chicago während
des Marathons abgeht. Die ersten 14 Meilen hat man nonstop das Gefühl,
man ist in einem Fußballstadion. Die Leute stehen in Dreier- und
Viererreihen hintereinander, schreien und feuern einen an, haben
selbstgebastelte Schilder dabei und versorgen die Läufer zudem noch mit
Getränken und Futterkram. Die Zuschauer waren es auch, die an jedem
Oktobertag als Erste merkten, daß die Läufer mehr Wasser brauchten,
als da war und schleppten Wassereimer und Garten- schläuche an die
Strecke. Auf einer Skala von 1 bis 10 MUSS es dafür einfach eine 11 geben. Alleine für diese genialen Fans lohnt sich der ganze Trip nach Chicago. DANKE!!!!!! |
| Verpflegung | 9 P. | Manch einer wird mich jetzt erschlagen wollen, aber die Verpflegung in Chicago war soweit sehr gut. An 150 Meter langen Verpflegungsstellen gab es genug Platz für das Riesenfeld und unter normalen Umständen hätte das Wasser auch ausgereicht. Schuld war das Wetter und nicht die Veranstalter. Iso gab es ab Kilometer 5 und ab da an jedem Stand. Auch Bananen und Co gab es ausreichend und regelmäßig. Am Ziel gab es wieder Wasser. |
| Finish | 6 P. | Auf einer breiten Straße mitten im Grand Park. Nach all den spektakulären Ecken auf dem Kurs ein etwas öder Flecken. Auf Grund des gigantischen Feldes kommt aber wohl keine andere Ecke als Start-/Zielregion in Betracht. Ganz schlecht: die Zielankunft ist so schmal, daß es einen Rückstau bis vor das Ziel zurückgibt. So kommt man nur im Stop-and-Go über die Ziellinie. Die Stimmung ist ganz in Ordnung, aber nichts im Vergleich zur Strecke. |
| Gesamt: 42 Punkte | ||
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New-York-City-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2009 | ||
| Organisation | 6 P. |
Nun ja, bei knapp 44.000 Läufer kommt man
um ein wenig Chaos und Wartezeiten kaum herum. In New York ist die Sache
im Prinzip gut organisiert, leider ist die amerikanische Mentalität so
dermaßen unflexibel, daß am Ende doch nichts reibungslos klappt.
Anmelden geht ohnehin nur über Reiseveranstalter oder mit
Qualifikationszeit, sonst ist man chancenlos. Dazu 295,00 Euro
Startgebühr. dafür bekommt man aber auch überall Personen- und
Gepäckkontrollen und wird von Anfang bis Ende gegängelt. Mit dem
Highlight, auf den letzten 400 Metern vor dem Ziel bereits per
Lautsprecheransage darauf hingewiesen zu werden, wie man sich bitte nach
dem Finish zu verhalten habe. Aus dem Ziel-Tumult Central Park raus
brauchte ich 68 (!!!!) Minuten und damit nur unwesendlich länger als ich
für die Pasta-Party angestanden habe (fünf Blocks Warteschlange). "Nett"
auch das stundenlange erzwungene Warten vor dem Start auf freiem Feld
oder mit Glück unter einer Plane. Im wahrsten Sinne des Wortes muß man
viel erleiden, um in New York mitzulaufen. Jedem anderen Lauf wären die
Läufer längst in Scharen davongerannt. Die sechs Punkte gibt es überwiegend für die Glanzleistung, 44.000 Läufer überhaupt durch eine Stadt wie New York laufen zu lassen. |
| Strecke | 8 P. | Die Strecke schwankt von atemberaubend bis langweilig. Die fünf Brücken sind zum Teil einfach nur traumhaft und auch sonst hat der Kurs (5th Avenue, Central Park, , Williamsburg, Bronx) einige tolle Ecken. Daneben gab es aber auch etliche endlos lange Geraden ohne echte Höhepunkte. Dazu ist der Kurs ziemlich hügelig und nicht so leicht zu laufen, wie man glauben mag. |
| Stimmung | 10 P. | Wenn
es etwas gibt, was Amerikaner
können, dann ist es Stimmung zu machen. Ich bin mir zwar nicht sicher,
ob die gut zwei Millionen Zuschauer wirklich alle wußten, worum es da
ging und ob wirklich jeder, der auf Grund meines Shirts mich mit
"Germany, Go!!" anfeuerte, wirklich wußte, daß Germany ein Land in
Europa und nicht mein Name war, aber egal. Die Stimmung in New York
kocht auf 37 Kilometern. Der Rest sind die Brücken. Zu vergleichen ist
das nur noch mit Chicago und Hamburg. Ein wenig ruhig war es auf der Zielgeraden. Die Tribünen wären vielleicht etwas voller und weniger elitär besetzt, wenn man nicht 75,00 Dollar Eintritt bezahlen müßte. |
| Verpflegung | 8 P. | Ab Meile 2 bis 25 gibt es jede Meile einen Stand mit Iso und Wasser. Nicht mehr und nicht weniger. Meile 17 gehört dem Wasser-Sponsor und es gibt kein Iso. Obst und sonstiges Essen gibt es von den Zuschauern. Vor dem Lauf gibt es gratis Frühstück und nach dem Lauf reichlich Iso (bei 295,00 Euro Startgebühr ist da wohl auch drin!!). Die Pasta-Party war sehr lecker und man konnte soviel essen, wie man wollte. |
| Finish | 8 P. | Mitten im Central Park gelegen läuft man umringt von Tribünen noch über einen Hügel und läuft dann in eines der vielen Zieltore. Bei 44.000 Läufern ist das natürlich eine Massenab-fertigung, aber immerhin ohne Rückstau wie in Chicago. Zeit zum Feiern hat man keine, da man gleich nach dem Ziel weitegetrieben wird. Zielfotos, Getränke, Kleiderbeutel suchen und dann raus aus dem Central Park. Feiern sollte man dann doch woanders. |
| Gesamt: 40 Punkte | ||
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Monschau-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2008 | ||
| Organisation | 8 P. | Die
Prozedur mit Anmeldung und Startunterlagenausgabe klappt sehr gut gut,
war aber auch sehr gewöhnungsbedürftig. Wie im Familienbetrieb lief es
ab. Anmelden, zahlen und dann ist da so. Man steht in einer Liste und
vor Ort sagt man das und kriegt dann je nach eigenen Angaben
Startnummer, T-Shirt, Zugang zu den Ziellisten. Und wenn man im Ziel den
Kopf hinhält, kriegt man eine Medaille umgehängt (kostet alles extra).
Dafür ist der Lauf unschlagbar preiswert. Verzichtet man auf
Auszeichnungen, kann man für € 15,00 (!!!) Marathon laufen. Mit
Medaille und T-Shirt und Ergebnisliste sind es € 26,00. Pasta-Party
€ 4,00 extra. Daß die Einladung zur Pasta-Party kostenpflichtig war,
hatte man vergessen genauer zu beschreiben. Zeitnahme nur brutto. Kein
Chip, im Ziel wird per Hand gestoppt und notiert. Das aber bis auf die
Zehntelsekunde!! Gab aber einigen Ärger, zumal die Strecke für den
Marathon auf der Urkunde zunächst nur mit 41,195 Km angegeben war. Aber
bei dem Preis... Erstaunlich viele bekannte und große Firmen auf der Marathon-Party auf dem kleinen Markt- platz. Lauf-LKW inklusive. |
| Strecke | 9 P. | Ein Lauf zum Genießen. Quer durch die Nordeifel, bergauf und bergab, meist auf Feld- und Waldwegen, oft unbefestigter Boden und Rutschgefahr, welche durch den Regen 2008 noch größer wurde. Zum Rekorde laufen ist das nichts, aber Spaß macht es ohne Ende. Ein wenig extra Kondition und Disziplin zur Krafteinteilung sind aber erforderlich. Die Landschaft ist wunderschön, die wenigen Stadtanteile kein Problem (der Lauf durch den Ort Monschau ist sogar ein Erlebnis für sich) und wenn man bei Km 41 dann die letzte Mega-Steigung rauf- kraxelt, dann weiß man, daß man sich sein Bier verdient hat. |
| Stimmung | 6 P. | So mitten im Wald und ganz weit draußen steht natürlich kein Mensch. Schon gar nicht im Regen. Und auch in den Orten war es recht leer, verglichen mit den Ankündigungen der Veranstalter. Das störte aber bei der Landschaft weniger. Dafür war die Stimmung unter den Läufern um so besser. Am Ziel war dafür wieder gut was los. Eine gute Idee, Dorffest und Marathon-Party zusammen zu legen. Ist wohl auch hilfreich, wenn der Veranstalter gleichzeitig der ortsansässige Fußballverein ist und dank des Marathons offenbar Exklusivsponsor für alle Sporteinrichtungen im Ort. |
| Verpflegung | 10 P. | Die Verpflegungsstände waren nicht ganz regelmäßig, aber wie soll man auch Hunderte Liter Wasser in den Wald bringen? Angesichts der schweren Erreichbarkeit der tStrecken waren es sogar sehr viele Verpflegungspunkte. Alles ausreichend da. Wasser, Iso, Cola, Bananen, Äpfel, Orangen und und und. Mancher Stand glich einem Buffet. Da blieb man gerne stehen uid klönte erst einmal eine Runde, bevor es weiterging. |
| Finish | 7 P. | Mitten im Ort Konzen. Man läuft in den Ort rein, um die Kirche und wir von einer großen Menge Zuschauer empfangen. Der Sprecher kündigt jeden Läufer mit Namen und ggf. noch Besonderheiten an. Die Umgebung ist nicht sehr spektakulär, aber man hat das Beste draus gemacht. Tolle Party im Anschluß an das Rennen. |
| Gesamt: 42 Punkte | ||
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Amsterdam-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2005 | ||
| Organisation | 6 P. | Das
Anmeldeverfahren klappe ohne Probleme und auch die
Startnummernverteilung klappte sehr gut. Die Beutelabgabe am
Marathon-Tag war ein reines Chaos. Ich frage mich bis heute, wie die
meinen Beutel wiederfinden konnten und wie ich überhaupt rechtzeitig
zum Start kam. Überhaupt zum Start kommen. von der Beutelabgabe zum
Start ist es ein guter Kilometer. Den muß man nach dem Ziel auch wieder
zurück.Zum Glück gibt es auf halben Wege eine Tankstelle. :-) Auch nicht so schön: ab Kilometer 32 wird das kleine Marathonfeld von mehr als 17.000 Halbmarathonies geradezu plattgerannt. |
| Strecke | 9 P. | Start und Ziel und eine Runde bei Kilometer 8 im Olympiastadion, dazwischen Parks, etliche Wohnviertel, eine Industriegebiet, eine 10 Kilometer-Schleife die Amstel entlang (traumhaft schön!!!) und gegen Ende natürlich auch die Grachten der Innenstadt. Ein sehr schöner Kurs mit einigen langweiligen Ecken. |
| Stimmung | 8 P. | Recht unterschiedlich. Am Anfang sehr viele Zuschauer und am Ende (nicht zuletzt dank des Halbmarathons) auch wieder sehr viele. Dazwischen einige "tote" Ecken, wobei man den Lauf an der Amstel ohne Zuschauer viel besser genießen kann. |
| Verpflegung | 7 P. | Im Prinzip eigentlich gut, nur leider zu selten. Verpflegung gibt es nur alle fünf Kilometer und auch das nur recht unregelmäßig. An der Lücke zwischen Kilometer 20 und 26 wäre ich fast zugrunde gegangen. |
| Finish | 10 P. | Das Ziel ist im Olympiastadion von 1924. Alleine der Einlauf durch das Marathon-Tor ist ein Gänsehauterlebnis. Wenn dann im Stadion noch die Zuschauer und die Final-Musik hinzu kommen, ist das Festival perfekt. Bei dem Ambiente stört es auch nicht, daß die Zuschauer zum größten Teil ja den zahlenmäßig sehr stark überlegenden Finishern des Halbmarathons zujubeln, die allerdings ein seperates Ziel haben. |
| Gesamt: 40 Punkte | ||
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Kassel-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2007 | ||
| Organisation | 10 P. | Anmeldung und Startnummernverteilung klappten reibungslos. Auch die Marathon-Messe war sehr gut. Natürlich war alles eine Nummer kleiner als bei den Läufen von Berlin und Hamburg, aber es gab nichts zu klagen. Das muß vor allem deshalb betont werden, wo es sich doch um den ersten Marathon in Kassel handelte. |
| Strecke | 7 P. | Zwei Halbmarathonschleifen. Zunächst ein längeres Stück mit Wohngebieten und Straßen mit kleinerer Industrie, danach streift man das Zentrum und läuft ein einem ziemlich hügeligen Ab- schnitt durch Kassels Norden, um dann durch die Stadtmitte zu den Fulda-Auen und dann zum Ziel zu kommen. Der erste Abschnitt ist wenig spektakulär, aber flach. Danach wird es etwas abwechslungsreicher und hügelig. Die Highlights kommen erst im letzten Viertel. |
| Stimmung | 8 P. | Sehr
wechselhaft. Am Anfang nur vereinzelte Zuschauer, ab Kilometer 9 (bzw.
30) wird es dann schlagartig voller. Das hält sich mit kleinen
Einbrüchen bis runter an die Fulda-Auen. Dort wird es wieder etwas
ruhiger. Im Ziel ist dafür wieder richtig Party. Auf der zweiten Runde wird es generell ruhiger. Das ist vor allem psychologisch nicht so toll, weil man die Anfeuerungen der ersten Runde noch gut erinnert und nun, wo man sie wirklich brauchen würde, natürlich doppelt vermißt. |
| Verpflegung | 9 P. | Von
allem ausreichend da. Wasser und Obst ok. Iso gab es genug, war
allerdings ein klein wenig wässerig. Es ist allerdings zu vermuten,
daß man das vorhandene Iso-Pulver wegen der extremen Hitze (bis 30°C)
einfach nur gestreckt hat, damit es auch bei doppeltem Durst für alle
reicht. Sehr gut: die vielen Duschen und Wasserfontainen an der Strecke, die man zur Abkühlung nutzen konnte. |
| Finish | 6 P. | Das Ziel liegt direkt im Grünen an der Messe. Das ist ganz nett, aber auch sehr unspektakulär und irgendwie langweilig. Eine wirkliche Zielgerade gibt es nicht, man läuft in einer sehr langen Kurve drauf zu. Man hat sich aber seht viel Mühe gegeben, der Umgebung durch Tribünen und großem Zieltor möglichst viel Atmosphäre zu verleihen. So retteten die tollen Zuschauer dann das Finish. |
| Gesamt: 40 Punkte | ||
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Oldenburg-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2008 | ||
| Organisation | 8 P. | Die Anmeldung war problemlos, eine Bestätigung gab es aber nicht. Man tauchte halt in einer Liste auf und gut war es. Klappt gut. Überhaupt klappte alles sehr gut für einen Premieren- Lauf, auch wenn der Veranstalter an einigen Punkten etwas übervorsichtig war. Aber lieber 20 Hinweisschilder auf 100 Metern als die Halle nicht finden. Pasta-Party gab es keine. Kleider- abgabe, Zeitnahme alles reibungslos. Nur hätte man die Zieleinläufer und die Durchläufer mehr trennen können. Da gab es hinterm Zielstrich etwas kuddelmuddel. Und ein Verpflegungsstand 10 Meter vor dem Ziel war auch etwas unglücklich. Ein Halbmarathon startete zeitgleich mit dem Marathon, machte die Strecke aber nicht zu voll. Paßte sehr gut. |
| Strecke | 8 P. | Vier Runden für die Marathon-Läufer, zwei Runden für die Halbmarathon-Läufer. Ein paar 100 Meter Straße, dann schöne flache Landschaft immer die Hunte entlang. Ein kleines Stück an der Landstraße und an einem Kanal wieder nach Oldenburg zurück, wo man dann einen halben Kilometer Stadtlauf hatte. Insgesamt 20% Asphalt, 40% Feldweg, 40% Pflasterweg. Alles sehr gut laufbar und auch ausreichend breit. Abwechslungsreich war es nicht, aber doch sehr schön. Eine dämliche Spitzkehre 500 Meter vor dem Ziel. |
| Stimmung | 7 P. | Zuschauer gab es recht wenige und natürlich bauten die Meisten nach Runde 2 ab, als die Masse der Halbmarathon-Läufer raus war. Einige wenige hielten durch und auch am Ziel war noch lange Zeit ordentlich was los. Für einen Lauf mit weitgehend landschaftlichem Charakter ganz ordentlich. Dreierreihen am Deich hätte ich mir auch nur schwer vorstellen wollen. |
| Verpflegung | 9 P. | Klappt alles reibungslos, außer daß es keine Pasta-Party gab (wobei ich hätte schwören kön- nen, bei meiner Anmeldung war noch eine geplant). Wasser, Iso, Obst. Alles ausreichend da für alle. Der Verpflegungsstand 10 Meter vor dem Ziel war sehr unglücklich platziert, aber besser als gar keiner. |
| Finish | 7 P. | Sehr hübsch an einer grün umsäumten Straße gelegen, den Kanal in Sichtweite. Dazu eine Band, ein fröhlicher Moderator und jede Menge Zuschauer. Das machte schon Spaß, kam aber an viele andere Läufe nicht ran. Für die Größe des Marathons aber angemessen. |
| Gesamt: 39 Punkte | ||
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Bremen-Marathon |
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| 2x gelaufen: 2006, 2009 | ||
| Organisation | 8 P. | Gegenüber 2006 hatte sich einiges verändert. Nun gab es Startnummern, Pasta und Messe in einem Zelt vor den Messe-Hallen. Das Zelt war weithin gut sichtbar, nur konnten allenfalls einheimische erahnen, wohin die Wegbeschreibung führen sollte. Ansonsten gab es aber nichts zu meckern, lief alles reibungslos. Den Halbmarathonkurs bei Km 24,3 mit dem Marathon- Kurs zu verschmelzen sollte noch einmal überdacht werden. Für Läufer so zwischen 3:40 und 4:00 Stunden bedeutet das nämlich ziemliche Platzprobleme. |
| Strecke | 10 P. | 2006 war es mein bis dahin schönster Kurs. Inzwischen gab es Stockholm. Aber Bremen ist nach wie vor ein Traumlauf, auch wenn man bei den vielen kurzen Anstiegen und Gefällen an Brücken, Über-/Unterführungen, Hausdurchläufen, Weserpromenade immer wieder außer Tritt gerät. Aber wenn es ab 2010 wieder durchs Weserstadion gehen kann, ist das alles vergessen. |
| Stimmung | 8 P. | Gegenüber 2006 hat Bremen mächtig zugelegt. Es gab deutlich mehr Zuschauer (so profitierte man als Marathonläufer von den Halbmarathonläufern). Natürlich gab es auch viele Lücken, aber in den Natur-Ecken genoß man die Landschaft lieber in Ruhe. Angenehme Stimmung rund um den Kurs und endlich auch am Ziel richtig gute Stimmung. |
| Verpflegung | 9 P. | Alles da, was man beim Laufen so benötigt. Die Stände waren regelmäßig und auch in den sehr abgelegenen Ecken zu finden. 2006 hätte es bei der großen Hitze (28°C) im Ziel ruhig etwas mehr geben können, 2009 bei dem kalten Wind gerne angewärmtes Wasser an der Strecke, aber man kann eben nicht alles haben. Im Ziel gab es 2009 jedenfalls reichlich. |
| Finish | 7 P. | 2006 und die Gruseleinlauf in den AWD-Dome vergessen wir. Nun steht das Ziel vor den Messehallen, deren Treppen als Tribüne herhalten. Ein wenig hübscher hätte man das Ganze noch gestalten können, aber gegenüber 2006 ein Quantensprung. |
| Gesamt: 42 Punkte | ||
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100 MC-Marathon St. Pauli Elbtunnel |
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| 2x gelaufen: 2007, 2008 | ||
| Organisation | 9 P. | Anmeldung und Startnummernverteilung ohne Probleme. Statt Marathon-Messe gab es am Vortag des Laufes eine gemeinschaftliche Barkassenfahrt im Hamburger Hafen und danach einen Diavortrag über einen Marathon auf dem Baikal-See (Rußland) bei -30°C mit Pasta- Party (ein Genuß!!). Bei 246 Startern kann man so was auch machen. Am Lauftag der Luxus von sechs Toiletten für 246 Läufer. Einziges Manko: Im Tunnel gibt es keine Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Nach dem Lauf läuft man Gefahr, sich tot zu frieren. |
| Strecke | 7 P. | Nun ja... 48,6 Runden im Alten Elbtunnel mit je 868,5 Metern Länge. Also 97x eine Tunnel- röhre. Fröhliches Kachelnzählen. Zudem wird man ständig von den schnellen Läufern über- rundet. Das ist alles nicht spektakulär und gerade deswegen absolut kultig. Um es zu verstehen muß man aber selbst mitlaufen und am Besten noch Hamburger sein. Abgesehen davon: Wo findet man im Winter sonst eine so flache wind- und niederschlagsfreie Marathon-Strecke? |
| Stimmung | 7 P. | Auf Grund behördlicher Vorschriften sind maximal 180 Zuschauer erlaubt. An denen läuft man aber jeweils 48x vorbei, sie wirken also wie 8640. Zudem machen die paar Leute wahnsinnig viel Lärm, der im Tunnel natürlich vielfach verstärkt wird. es ist also bei weitem nicht so leer, wie man es glauben könnte. |
| Verpflegung | 10 P. | Es gibt nur einen einzigen Verpflegungsstand. Den passiert man aber 48x. In jeder Runde halt einmal. An diesem Stadt gab es alles, was man sich nur wünschen kann. Warme und kalte Getränke, mit und ohne Kohlensäure, Cola und Säfte, dazu Obst, Brezel, Kaffee und Kuchen, Kekse. Ob das nun alles gut für Läufer ist, weiß ich nicht. Die Wünsche der Läufer sind aber bekanntlich ja sehr verschieden. Kurz zusammen gefaßt: Ein Menu Deluxe, auch wenn 2008 kein Iso mehr angeboten wurde. Dazu gibt es noch heiße Suppe am Ziel. 2008 sogar mit einem Würstchen. |
| Finish | 6 P. | Noch so ein Novum am Elbtunnel-Marathon. 48x läuft man über den Zielstrich, ehe man beim 49. Mal dann endlich angekommen ist. Das ist natürlich nicht sonderlich spektakulär, wird aber durch großen Computer-Bildschirm mit Rundenzeiten, eine tolle Moderation und viele sehr laute Zuschauer deutlich aufgewertet. Auch hier gilt wie bei der Strecke: Den Kult muß man einfach selbst erlebt haben. |
| Gesamt: 38 Punkte | ||
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City of Los Angeles -Marathon |
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| 1x gelaufen: 2006 | ||
| Organisation | 6 P. | Die Anmeldung verlief problemlos und auch die Startnummernverteilung lief routiniert und ohne Probleme. Die Messe war sehr gut und sehr groß, wenn gleich auch ohne Auto praktisch nicht zu erreichen. Am Lauftag kamen dann die Schwierigkeiten. Das Start-Ziel-Gebiet war zwar abgeriegelt wie ein Flughafen, innerhalb der Umzäunung herrschte aber Chaos. Da gab es keine Hinweisschilder, die Beutelabgabe war nicht zu finden und eine Startaufstellung in dem Sinne gab es auch nicht. Das nicht vorhandene Zeitlimit (die Letzten brauchten 14:54 Stunden) brachte endlos Leute auf die Strecke, die nonstop am Handy hingen. Auch nach dem Finish blieb es unorganisiert. man wurde so schnell wie möglich abgefertigt und dann konnte man selbst sehen, wie man auch dem "Kessel" rauskommt. |
| Strecke | 7 P. | Die eigentlichen Highlights gibt es am Start und am Ziel: Downtown LA. Das Laufen zwischen den Wolkenkratzern ist absolut beeindruckend. Der Rest der Strecke war ganz nett. Meist die typischen amerikanischen Wohnviertel. Nach zwei Meilen immerhin noch der Olympiapark. Der Kurs ist zumeist sehr flach, es gibt aber immer mal wieder kurze und sehr steile Anstiege. |
| Stimmung | 8 P. | Leute stehen eigentlich überall und in der Regel wird auch geklatscht oder ein wenig lustige Selbstdarstellung betrieben. Natürlich gab es auch die Cheerleader- und Musikgruppen. Das war soweit motivierend, aber mehr auch nicht. Am Ziel wurde es richtig laut. |
| Verpflegung | 8 P. | Ein gutes Angebot, reichlich für alle vorhanden. Leider waren die Stände ein wenig unregel- mäßig. Da kam man etwas aus dem Tritt. |
| Finish | 8 P. | Die Zielgerade zieht sich wie ein Canyon durch die Hochhäuser von Downtown LA. Darin kommt man sich sehr klein vor und auch die Masse von Zuschauern ging so visuell unter. Das Zielbanner war auch recht später auszumachen. |
| Gesamt: 37 Punkte | ||
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North Sea Beach Marathon |
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| 1x gelaufen: 2010 | ||
| Organisation | 7 P. | Die ganze Organisation ist ein wenig undurchsichtig, aber am Ende hat alles geklappt. Sich auf der Homepage anmelden funktioniert zwar, aber man mag die Bestätigung vermissen. Wenn man vor Ort dann nicht in der Liste auftaucht, aber trotzdem ein Umschlag mit Startnummer und Chip bereitliegt, vervollständig dies den Eindruck. Startnummern gibt es Sonntag am Start oder Samstag irgendwo im Nirvana. Die Durchführung des Laufes selbst und auch der Bus-Shuttle verliefen reibungslos. Im Zielgebiet herrscht dann Chaos. Ein paar Schilder wären ganz hilfreich. Wenn da 20 Zelte stehen, vermute ich meinen abgegebenen Kleiderbeutel nicht hinter der Düne auf einem Parkplatz 500 Meter vom Zielgelände entfernt. Aber dank vieler Helfer vor Ort klappte auch das. |
| Strecke | 8 P. | Es geht immer den Strand am Wasser entlang und von einer Schleife 500 Meter am Anfang abgesehen immer in eine Richtung. Anzahl Streckenposten nach der Schleife: Null. Chance sich zu verlaufen: auch Null. Das Ganze ist weit weniger langweilig als erwartet, denn nach ca. 20 Km gut laufbarem Sand wird es tiefer und tiefer und man sollte sich sorgfältig umsehen, wo man am Besten laufen kann. Meist am Wasser, aber nicht immer. Eine besondere Strecke, aber alles andere als einfach, trotz nahezu null Steigungen. Dank Nordsee ist aber immer die Abkühlung in der Nähe. |
| Stimmung | 5 P. | Wenig Leute am Strand, meist nur zufällige Badegäste, die allerdings auf lustige Verkleidungen (ich lief während der WM 2010 mit Deutschland-Trikot/Fußball-Hut) durchaus reagieren. Ansonsten zertrampeln die einem vor allem den Laufuntergrund und bauen ihre Sandburgen genau auf der Ideallinie, nehmen sonst aber meist Rücksicht. Am Ziel dann eine echte kleine Strandparty mit guter Stimmung. |
| Verpflegung | 9 P. | Drei Stände je 10 Km habe ich gezählt. Das ist ausreichend. Im Angebot war Iso und Wasser. Dazu Bananen und Schokolade. Letztere lief aber in der Sonne ziemlich über den Tisch. Auch das Wasser hätte man sich kühler gewünscht, aber wie? Pasta-Party gab es keine, dafür im Ziel ausreichend von allem plus Grillfest auf der Strand-Party. |
| Finish | 9 P. | Das Ziel lag natürlich auch am Strand. Klasse Einlauf den Strand hinauf durch ein Meer von dänischen Fahnen, dazu nette Strandparty und guter Stimmung. Vor allem nach 42 Kilometern nur Strand und Badegästen kam das richtig gut an. |
| Gesamt: 38 Punkte | ||
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Warschau-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2008 | ||
| Organisation | 5 P. | Anmeldung und Startnummernverteilung klappten reibungslos und die Messe war sehr gut und billig und spendabel. Pasta-Party war gut. Englische Informationen auf der Homepage kamen spät aber noch rechtzeitig. Die Zeitnahme war mir etwas suspekt, die Zeiten kamen aber so ungefähr hin. Endzeiten und Urkunden gab es im Ziel nicht, nur im Internet und da ließen sie auf sich warten. Vorläufige Ergebnisliste konnte man drei Tage nach dem lauf einsehen, die verschwanden aber tags drauf. Endgültige Liste nach 13 Tagen, Urkunden zum Download nach 16 Tagen. Und man sollte die Strecke fahrradfrei halten. |
| Strecke | 8 P. | Der Anfang war grandios. Mitten im Stadtzentrum ging es los mit zwei unterschiedlichen langen Runden durch die Stadtmitte, die Neu- und die Altstadt. Danach zweimal über die Weichsel und eine lange Schleife auf Ausfallstraßen im Süden. Anfangs war es nur wunderschön, aber eigentlich zu schmal zum Laufen. Danach langweiliger, aber immerhin ausreichend breit zum Laufen. Nach dem Halbmarathon hat sich ein 2750-Läuferfeld aber auch von alleine in die Länge gezogen. Achtung: Das Ziel liegt 20 Höhenmeter niedriger als der Start. Die Strecke ist nicht rekordtauglich! |
| Stimmung | 7 P. | Zuschauer gab es nicht viele, aber trotzdem recht regelmäßig und wenn ml jemand da war, dann machte er auch ordentlich Radau. Das Ganze wurde ergänzt um organisierte Stimmungs- macher an jedem Verpflegungsstand. Die ließen einen fast das Trinken vergessen. |
| Verpflegung | 9 P. | Wasser, Iso, Orangen, Bananen, Schokolade... alles da und reichlich. Beim Iso mußte man aufpassen. Manchen wurden 0,5-Liter-Flaschen in die Hand gedrückt, andere bekamen nur Becher mit ganz wenig Inhalt. Das funktionierte aber, weil die Flaschen angetrunken an den Straßenrand gestellt wurden. Da konnte man sie aufsammeln, trinken und wieder hinstellen. So gan es über Kilometer immer wieder was zu trinken. Gewöhnungsbedürftig auf jeden Fall. Hygienisch? Naja... |
| Finish | 6 P. | Rechts die Weichsel, links die "Skyline" der Neustadt. Dazwischen nur eine Stadtautobahn (rechts) und die Partymeile (links). Ein paar nette Cheerleader und viele laute Leute an den Banden. So war es bei 3:47 Stunden. Für das Auge ok. Bei 5:00 Stunden waren die Cheer- leader weg und man hatte sie Bande für sich fast alleine. Da ist noch Durchhaltevermögen gefragt. |
| Gesamt: 35 Punkte | ||
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Cuxhaven-Marathon |
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| 4x gelaufen: 2007 bis 2010 | ||
| Organisation | 7 P. | Nur noch 119 Marathon-Läufer. Mit allen Neben-Läufen noch knapp über 1000 Teilnehmer. Der Trend bleibt rückläufig. Auch die Organisation war rückläufig. Anmeldung und Abholung Startnummern klappte prima und auch Urkunden gab es nach dem Lauf zeitnah, aber dafür standen die Kilometer-Schilder wieder sehr ungenau und das Start-Ziel-Gebiet war auch nur noch halbherzig aufgebaut. Von der Pasta-Party erfuhr man erst Donnerstag vor dem Lauf. Alles zwar ok, aber auch etwas lieb- und leidenschaftslos. |
| Strecke | 7 P. | 2007:
Zwei
Runden auf einer Halbmarathonstrecke. Alte Liebe, Grimmershörner Bucht,
Döse, Duhnen, viel Wasser und Strand zu sehen und dann über einen
Feldweg und eine Schleife durch die Wohngebiete zurück via Krankenhaus
in Zentrum. Die Wasser-Strecke ist sehr sehr schön, die zweite Hälfte
eher etwas langweilig. Ab 2008 vier Runden zu je 10,55 Kilometer. Weniger Wasser pro Runde, aber auch weniger Wohnviertel und vor allem nicht das lange Stück ums Krankenhaus. Der Feldweg, wo ich mir einen Dorn in den Zeh gerammt habe, war auch nicht mehr dabei. Immer noch eine schöne Strecke, wenn auch in der vierten Runde etwas eintönig. 2007 starteten zusammen mit dem Marathon auch der Halbmarathon und 10 Km. 2008 nur noch der Halbmarathon. Die 10 Km wurden ein eigenes Rennen. |
| Stimmung | 2 P. | Cuxhaven ist ein Kurort. So oder so ähnlich war auch weitgehend die Stimmung. Nur ab und zu bekam man mal aufmunternden Applaus zu hören, meist von zufällig anwesenden Touristen. Und war es in den letzten Jahren schon trostlos, so war es diesmal noch weniger. Selbst im Start- und Zielgebiet war ab Runde 3 reiner Totentanz. |
| Verpflegung | 9 P. | 2007 war die Verpflegung eine Katastrophe, 2008 war alles bestens. Vier Verpflegungsstände auf der 10,55 Kilometer-Runde, zweimal Vollausstattung mit Iso, Wasser, Cola, Obst und Schwämmen, zweimal Wasser und in der zweiten Rennhälfte auch da Cola und Iso. Und statt Pepsi (würg) wie 2009 gab es nun vernünftige Billig-Cola. |
| Finish | 4 P. | Mitten in der City gelegen. Nicht besonders spektakulär, aber man gab sich Mühe. Leider gab es 2010 nicht einmal mehr wirklich Zuschauer. Das machte es doch etwas trister. |
| Gesamt: 29 Punkte | ||
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Eindhoven-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2008 | ||
| Organisation | 4 P. | Die Anmeldung klappte noch gut. Danach wurde es undurchsichtig. Eine Homepage nur auf holländisch. Ok, wenn man keine Informationen für Ausländer anbieten will, dann ist das Sache des Veranstalters. In den ganz paar wenigen englischen Informationen aber auch noch falsche (oder zumindest massiv irreführende) Informationen zu geben ist schlecht. Auch sonst waren gute Nerven notwendig. Die Altersklasseneinteilung verstand ich nicht. Die Startblock- einteilung auch nicht. Pasta-Party gab es nicht. Kleiderbeutelabgabe auch nicht. Dafür hatten Marathonläufe über 4:00 Stunden Laufzeit das "Vergnügen", von einem zahlenmäßig sehr überlegenen Halbmarathonfeld über den Haufen gerannt zu werden. Finisherzeiten im Ziel ebenfalls Fehlanzeige. Die gab es nur im Internet. |
| Strecke | 8 P. | Start im Stadtzentrum, dann eine zweimal zu durchlaufende Strecke durch die Vororte und sehr viel durch Parks und traumhafte Alleen. Die letzten zwei Kilometer je Runde dann eine irre Strecke durch die Innenstadt mit engen Gassen und Zuschauern en masse. Eine schöne und vor allem auch sehr flache Strecke. |
| Stimmung | 8 P. | Im Stadtzentrum war die Hölle los. Der Rest des Kurses war eher schwach besucht, aber es gab rund 50 Musikband bzw. DJs an der Strecke. So war fast überall Krach. Die paar an der Strecke stehenden Zuschauer machten auch gute Stimmung. Sehr gut: Am Ziel war Party bis fast zum letzten Läufer. |
| Verpflegung | 7 P. | Eine Pasta-Party gab es nicht. Die Streckenverpflegung war gut. Wasser alle 2,5 Kilometer. Iso und Obst alle 5 Kilometer. Also das Standartprogramm. Für Marathonläufer war zwangs- läufig genug da. Es kamen ja noch fünfmal so viele Halbmarathonläufer später. Im Ziel gab es Wasser und wohl auch Iso. Habe ich aber nicht gefunden. |
| Finish | 7 P. | Direkt vor dem Rathaus. Keine besonders sehenswerte Umgebung, aber sehr schön mit zwei Tribünen hergerichtet. Das Ziel befand sich am Ende einer langen Kurve, war also erst recht spät zu sehen. Stimmung sehr gut. Toller Moderator. Die langen vergitterten Gänge hinter dem Ziel bis zum Wasser machten für mich weniger Sinn. |
| Gesamt: 34 Punkte | ||
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Internationaler Usedom-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2009 | ||
| Organisation | 9 P. | Eine gute Organisation. Die Anmeldung klappte reibungslos, eine definitive Bestätigung der Anmeldung wäre noch wünschenswert und die Startnummernausgabe könnte noch etwas einfacher werden, aber das störte nur wenig. Klasse: Transport zum Start, die Möglichkeit, auch auf der Fahrt noch zuzusteigen und Gepäckrücktransport. |
| Strecke | 7 P. | Die ersten 30 Kilometer sind sehr schön, aber nicht immer leicht. Besonders nicht, wenn man ein hügeliges Profil nicht so mag. Die Km 30 bis 40 entlang der B 111 sind sicher auch ohne Wind und regen schrecklich trostlos. Erst nach der Peene-Brücke gibt es zum Schluß wieder etwas für die Augen. |
| Stimmung | 4 P. | Für das Wetter noch ganz gut möchte man sagen. Am Start war richtig etwas los, auf der Strecke dann aber praktisch tote Hose. Ein ganz paar Leute in Ahlbeck und Heringsdorf. Dazu ein paar zufällige Wanderer und Radfahrer, die aber ihrerseits genau soviel Applaus verdient hatten wie wir Läufer. Im Ziel wieder gute Stimmung. Und unter den Läufern sowieso. |
| Verpflegung | 8 P. | Am Start gab es Wasser, im Ziel wartete Tee. Dazu ein Gratis-Getränk und -Essen im Ziel. Auf der Strecke neun Verpflegungsstände (bei Hitze gibt es noch einen zehnten). Das sind gerade noch ausreichend Stände bei kühlem Wetter. Das Angebot war klasse. Wasser, Iso, Tee (teilweise warm), Saft, Obst, Schokolade. Im Ziel gab es nicht genug Nudeln und Würstchen, aber Erbsensuppe war genug da. Und schmeckte gut. |
| Finish | 7 P. | So Marathon-Tor und Stadion zum Finish sind schon schön, aber mit so wenigen Zuschauern auch etwas kahl. Mag aber auch am Wetter gelegen haben. Die matschige Bahn machte es auch nicht besser. Immerhin persönliche Begrüßung aller Läufer. |
| Gesamt: 35 Punkte | ||
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Köln-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2005 | ||
| Organisation | 9 P. | Anmeldung problemlos, Startnummernausgabe ein wenig verwirrend, wenn man dort zum ersten Male mitmacht, aber sonst ohne Probleme. Es gab ja genügend freundliche Helfer. Die Marathon-Messe ist sehr gut und im Großen und Ganzen kann man die Messe auch noch als zentrumsnah bezeichnen. |
| Strecke | 5 P. | Bei Kilometer 40 steht der Kölner Dom. Damit rettet man sich gedanklich über die vielen sehr trostlosen Gegenden dieses Kurses. Am Anfang ist der City-Ring und anschließend der Rhein ja noch ganz aufregend, wenn man aber immer wieder auf den Ring kommt und in einem wirren Zick-Zack auf diverse Strecken mehrfach rennt, wird es doch frustrierend. Die Innen- stadt mit ihren vielen Kurven, das Kopfsteinpflaster hinter dem Dom und diese verfluchte Deutzer Brücke bei Km 41 runden den nicht so angenehmen Kurs noch negativ ab. |
| Stimmung | 5 P. | Beim Marathon soll eine ähnliche Stimmung sein wie zum Karneval. Also wenn das auch nur ansatzweise stimmt, könnte man Rosenmontag auch auf Totensonntag verlegen. Naja... ganz so schlimm war es nicht, aber von besonderer Begeisterung an der Strecke konnte man wahrlich nicht sprechen. Das mag auch am Regen zu Beginn des Rennens gelegen haben. An einigen Stellen ballte sich eine Zuschauermasse und dann war auch richtig Party, aber auf dem Großteil des Kurses war reiner Totentanz. |
| Verpflegung | 9 P. | Soweit alles sehr gut. Es gab reichlich, regelmäßig und ab Km 35 sogar Coca-Cola. Auch Obst gab es genug. Im Ziel hätte es ruhig noch etwas üppiger sein können, aber vielleicht hätte ich einfach nicht so spät ankommen sollen. |
| Finish | 5 P. | Über die Deutzer Brücke und dann eine lange Kurve bergab bis ins Ziel. Selbiges sieht man erst relativ spät, aber noch früh genug zum Freuen. Die Umgebung ist sehr trostlos und sehr langweilig, aber immerhin ist die Stimmung hier recht gut. |
| Gesamt: 33 Punkte | ||
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Aabenraa Bjergmarathon |
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| 1x gelaufen: 2009 | ||
| Organisation | 7 P. | Die ganze Veranstaltung ist sehr überschaubar. Trotz 2695 Teilnehmern in sieben Läufen (221 beim Marathon) war die Stimmung eher familiär unaufgeregt. Die Anmeldung war dänisch, aber mit eMail und Überweisung auf ein deutsches Konto ging es dann auch. Ein paar Punkte waren dann doch: verspätete Pasta-Party, T-Shirts an zwei Stellen abzuholen, keine Kleider- beutelabgabe, aber nichts, was einem die Lauflaune ernsthaft verderben konnte. Die sieben Wettbewerbe wurden zeitversetzt gestartet, wobei die 10 Km und der Halbmarathon jeweils Teilstrecken vom Marathon nutzen. Im Start-Ziel-Gebiet gab das ein sehr gut sortiertes Chaos, über das man einfach nicht nachdenken sollte. Einfach nur den Anweisungen folgen. |
| Strecke | 8 P. | Nur nicht die Orientierung verlieren!! Vom Stadtzentrum läuft man vier verschiedene Runden (9,35 bis 11,83 Km lang) aus der Stadt raus und wieder zurück. Mit Ausnahme der letzten Runde alles sehr schöne Ausflüge durch Wälder und über Felder (von kurzen Hafen- oder Industrieecken abgesehen). Gut 70% Asphalt, der Rest Waldwege. 530 Höhenmeter sind es insgesamt mit einigen fiesen Kanten kurz vor Schluß. |
| Stimmung | 4 P. | An der Strecke steht fast niemand, was im Wald nun auch nicht so verwunderlich ist. dafür ist dank der vielen Wettbewerbe das Zielgebiet gut besucht und da kommt man ja viermal durch. |
| Verpflegung | 9 P. | Die Pasta-Party war fantastisch. Wie lange das "All you can eat"-Menu aber langte, möchte ich nicht spekulieren. An der Strecke und im Ziel war alles da: Wasser, Iso, reichlich Obst und ab und an noch zusätzliche Leckereien. Im Ziel gab es noch Brötchen. Von allem war reichlich da. Im Prinzip gab es "nur" zehn Verpflegungsstellen. Dadurch, daß man aber die Runden zum teil auf derselben Strecke zurück wie hin lief, kam man de Facto öfter an einem Stand vorbei.. |
| Finish | 5 P. | Das Ziel steht mitten Im Stadtzentrum. Etwas besseres gibt es in Aabenraa halt nicht. So war alles sehr zweckdienlich und Leuten standen auch genug herum. |
| Gesamt: 33 Punkte | ||
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Bremerhaven-Marathon |
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| 3x gelaufen: 2008, 2009, 2010 | ||
| Organisation | 5 P. |
Alles neu im Jahr 2010. Start Sonntagfrüh
statt Samstagabend, statt vier Runde in der Stadt nun zwei Runden auf
einer tollen Strecke 25% Stadt und 75% Landschaft. Anmeldung und
Start-nummernabholung reibungslos und zu der 500 Meter entfernten
Kleiderbeutelabgabe gab es nun auch ein paar Schilder. Aber dann... 2009
stand auf den Halbmarathon-Startnummern 20,098 Km. Daran hat man sich
wohl bei der Abmessung der Strecke orientiert. Bis zum Schild Km 20 war
alles in Ordnung. Kurz danach kam Km 21 und dann schon das Rundenende.
Der Marathon endete so nach ca. 41,3 Kilometern. Und die haben es nicht
einmal zu vertuschen versucht. Dabei hätte man die fehlenden Meter
problemlos einbauen können. Der Lauf selbst war aber ohne Probleme, nur
beim Durchlauf zur zweiten Runden blockierten Zielpersonal und
Halbmarathonläufer den Weg, so daß man sich als Marathonläufer mühsam
einen Weg bahnen mußte. Hier wäre es Gasse hilfreich gewesen. Die fünf Punkte gab es nur in der Hoffnung auf einen vollständigen Kurs nächstes Jahr und weil zumindest das in den Vorjahren klappte. |
| Strecke | 10 P. | Eine wunderschöne neue Strecke. Statt wie bisher vier Runden durch die Stadt nun zwei Runden meist über Wiesen, durch Parks, Kleingartenanlagen, durch Wälder und lange Zeit schon den Fluß Geeste entlang. Erst auf den letzten drei Kilometern wieder durch die Stadt. Dazu noch gut laufbar mit nur wenigen kurzen Steigungen an Brücken und Unterführungen. So wird das einer meiner Lieblingskurse. |
| Stimmung | 7 P. | Also schon einmal besser als in den Vorjahren, als man Samstagabend vor allem von Kneipen-besuchern und Penny-Einkäufern begutachtet wurde. Einige Zuschauer gar mit Gartenschlauch und Wasserbechern an der Strecke. Auf den Landschaftspassagen natürlich nahezu niemand. Dafür am Ziel diesmal richtig gute Stimmung, trotz Flop-Moderator und keiner Tribüne mehr. |
| Verpflegung | 9 P. | Sobald man an einen Verpflegungsstand kam war alles klasse. Wasser, Iso und Cola (wenn auch keine Coca-Cola). Dazu Bananen und sonstiges Obst (habe ich nicht genug hingesehen). Und überall versorgte man hilfsbereit meine Wunden. Im Ziel Getränke satt und Kuchen. Einzig über die Verteilung der Stände sollte man nachdenken. Km 2,5 / 3,0 / 4,5 / 10,0 / 15,5 / 18,5. Gerade bei der Hitze im Sommer waren die beiden 5,5-Kilometer-Pausen sehr lang. Aber in der zweiten Laufrunde konnte man sich darauf einstellen. |
| Finish | 8 P. | Gute Lage direkt zwischen der Großen Kirche und dem Columbus-Center. Auf Tribünen hatte man 2010 verzichtet, dafür hatten man nun Cheerleader und ein Spalier von Jungs vor dem Ziel zum Abklatschen (standen allerdings nicht immer da). Der Moderator war ein Totalausfall, aber das Publikum sorgte mir rhythmischem Klatschen für Gänsehautstimmung. Und wenn jetzt noch das Ziel 2011 wieder erst bei Km 42,195 stünde... |
| Gesamt: 39 Punkte | ||
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Prag-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2006 | ||
| Organisation | 9 P. | Die Marathon-Messe ist ziemlich provisorisch im Stadtzentrum aufgebaut. Daran muß man sich erst einmal gewöhnen, die Idee ist aber gar nicht so schlecht. Anmeldung und Startnum- mernausgabe alles problemlos. Allerdings läuft man in Prag mit einem wohl in Italien (und wohl auch nur dort) sehr weit verbreiteten Chip, den man erst einmal mieten muß. |
| Strecke | 4 P. | Da gibt es drei Teile. Km 0 bis 14 ist ein Feuerwerk an Sehenswürdigkeiten. Man läuft durch beide Teile von Prag auf beiden Ufern der Moldau und quer durchs Stadtzentrum. Grandioser Höhepunkt gleich nach einem Kilometers das Laufen über die Karlsbrücke. Km 14 bis 40 ist dann Kilometerfressen im Süden. Erst auf der Ostseite eine Schleife und dann als die absolute Zumutung eine 17 Kilometer Hin-und-zurück-Schleife auf einer totlangweiligen Ausfallstraße. Km 40 bis 42,2 ist dann wieder das Zentrum mit der Moldau. Da ist man dann wieder etwas versöhnt. Sofern man es noch mitbekommt. |
| Stimmung | 3 P. | Die drei Punkte beziehen sich zu einem Drittel auf ein paar Leute, die aus dem Fenster auf die Straße schauten und zu zwei Drittel auf die die Läufer fanatisch anfeuernden Streckenposten. Ansonsten war absolut nichts los. In der Innenstadt ein paar Leute und auch mal eine Band, aber die größte Anzahl der "Zuschauer" rekrutierte sich aus zufällig anwesenden Touristen, die gerade nicht über die Straße kamen. Von der "Stimmung" auf der Ausfallstraße will ich lieber gar nicht erst anfangen. Ich sage nur: Autofahrer auf der Gegenfahrbahn, die wegen uns Läufern stundenlang in einem Mörderstau festsaßen... |
| Verpflegung | 9 P. | Immerhin an den Verpflegungsstellen konnte man sich erfreuen. Auch im Nirwana des Südens tauchten sie regelmäßig auf und waren auch gut bestückt. Allerdings waren die Helfer dort nicht ansatzweise so fanatisch wie die Streckenposten, so gab es hin und wieder Probleme mit dem Nachschub. Dafür aber tolles Angebot im Ziel. |
| Finish | 5 P. | Auf dem Altstätter Platz, also im Prinzip eine sehr schöne Gegend. Leider ist das Finish aber wie die Strecke auch: vollkommen ohne Stimmung. Die letzten Meter läuft man an Cafes und restaurants vorbei, von wo aus die Leute einen sinnentleert anstarren. Erst auf den alleretzten Metern gibt es so etwas wie Fans. |
| Gesamt: 30 Punkte | ||
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Rostocker Marathon-Nacht |
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| 1x gelaufen: 2007 | ||
| Organisation | 3 P. | Die
Anmeldung klappte reibungslos. Die Marathon-Messe auf dem Neuen Markt
war sehr schön aufgebaut. Dazu eine NDR-Bühne und viele Stände. Damit
war Partystimmung am Abend garantiert. Nett wäre es gewesen, auf einem
der unzähligen Hinweisschilder auch zu schreiben, wo man die
Startnummern bekommt. Die gab es im sehr schönen Rathaus. Aber das
mußte man ja erst einmal erahnen. Das Rennen glich dann einem Offenbarungseid des Veranstalters. Da war die Strecke nicht richtig ausgeschildert, man mußte sich teilweise wirklich durchfragen, Kilometerschilder waren reine Glückssache und da einschließlich Walkern und Skatern so acht Wettbewerbe zeitgleich liefen, hatte man nie so wirklich eine Ahnung, wem das Schild denn nun gelten mag. Später im Hafen änderten die Veranstalter klammheimlich noch den Streckenverlauf der Km 37 bis 42. Nun war die Verwirrung perfekt. Ohne Hinweisschild irrte man nun durch den dunklen Hafen, wohl wissend, daß man laut dem eigentlichen Streckenplan völlig falsch war. Selbst kurz vor dem Ziel war nicht klar, ob man es denn nun geschafft hat oder ob noch irgendwie eine Runde wo auch immer zu drehen war. |
| Strecke | 6 P. | Man läuft nach zwei Kilometern aus der Stadt raus und hat dann erst einmal viel Natur um sich herum. Ein paar gut befestigte Feldwege, ein paar Strecken halbseitig abgesperrte Landstraße und dann der Warnowtunnel mit einer elender Steigung. danach ein paar weniger schöne Wohnviertel, die IGA Park, wieder der Warnowtunnel und danach 13 Kilometer Wald- und Feldwege mit sehr kleinen Dorfabschnitten mittendrin. Danach dann ein Stück die Warnow entlang und dann kommt der Hafen. Inzwischen ist es dunkel und man stolpert über die vielen Stromkabel am Boden oder läuft zwischen den Autos eines verschlammten Parkplatzes herum. Ich sage nur: die armen Schweine, die noch deutlich nach mir die unbeleuchteten Feldwege finden mußten. Die Naturstrecken sind sehr schön, die letzten Kilometer nach Einbruch der Dunkelheit aber eine Frechheit oder gar gleich einfach nur noch gefährlich. |
| Stimmung | 3 P. | In der Natur will man doch lieber für sich sein. Das war man auch. Das war man aber auch in den Wohngebieten. Lediglich ganz am Anfang und in den kleinen Dörfern standen auch mal Leute an der Strecke. Zurück in Rostock schauten einen die Hafenbesucher an und am Ziel wartete auch fast niemand. Stimmung war auf dem Neuen Markt ohne Ende. Da der dusselige NDR die Bühne aber mit dem Rücken zum Ziel aufgebaut hatte, bekamen die Leute auf der Party nichts vom Ziel mit und die Finisher nichts von der Party. Ganz tolle Idee. |
| Verpflegung | 9 P. | Das hat tatsächlich gut geklappt. An den Ständen gab es Wasser, Schorle, Saft, Obst. Nicht an jedem Stand alles und man mußte schon genau aufpassen, ob man nun Wasser mit oder ohne Kohlensäure mitnahm, aber generell gab es genug von allem für alle. Im Ziel sehr gute Betreuung und heiße Suppe. |
| Finish | 4 P. | Auf dem Neuen Markt vor sehr schöner Kulisse. Prinzipiell. Leider haben die Idioten vom NDR eine Bühne direkt neben das Ziel gebaut, wobei die Bühne vom Ziel weg gebaut wurde. So wurde der Zieleinlauf selbst, trotz auf Hochtouren laufender Party nur 10 Meter weiter, zum absoluten Totentanz. Ein paar Zuschauer standen noch an der Strecke. Mehr aber auch nicht. |
| Gesamt: 25 Punkte | ||
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Siebengebirge-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2009 | ||
| Organisation | 7 P. | Organisation lief soweit reibungslos. Online anmelden, hinkommen und fertig. Das Bürgerhaus ist soweit übersichtlich, da kann man sich Schilder sparen und die 700 Meter zum Start folgt man einfach der Masse. Dazu wird Frühstück angeboten, gute Zielverpflegung und Urkunden gleich vor Ort. Allerdings hat man mit den Höhenmetern in der Ausschreibung geschummelt (sind 700 statt 550) und die Strecke mißt auch nur 41,96 Kilometer (nach meinem Garmin gar noch weniger). Völlig überflüssige Kritikpunkte. |
| Strecke | 8 P. | Eine große Runde durch das Siebengebirge. Viel rauf und runter, also ziemlich anspruchsvoll. Meist befestigte Waldwege. In der ersten Hälfte mit vielen Sehenswürdigkeiten und schönen Aussichten, in der zweiten Hälfte wird es tendenziell langweiliger. Wirklich traumhaft wurde es bei meinem Lauf vor allem durch den Schnee, der zwar in den Bäumen, aber nicht auf dem Boden lag. Glückssache. |
| Stimmung | 3 P. | Also weitgehend läuft man für sich alleine und ohne Zuschauer. An manchen Punkten tauchten dann aber doch welche auf und klatschten aufmunternd Beifall. Bei Start und Ziel stand aber kaum jemand. |
| Verpflegung | 9 P. | Alle vier Kilometer gab es grob gerechnet einen Stand, der dann soweit alles dabei hatte, was man wollte. Wasser, Tee, Coca-Cola, Iso, Obst, Schokolade, Salz. Dazu eine gute Verpfle-gung vor uns nach dem Lauf. |
| Finish | 5 P. | Die letzten Meter lief man in das Bürgerhaus hinein und auf dem roten Teppich ins Ziel. Die scharfe Kurve kurz vor Schluß und auch der steile Weg in die Tiefe des Saales und auch das völlige Fehlen einer Auslaufzone machen Zielsprints allerdings unmöglich. Lightshow und Zuschauer fehlen, dafür gibt es einen Moderator und es ist schön warm. |
| Gesamt: 32 Punkte | ||
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LLG-Kevelaer-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2010 | ||
| Organisation | 8 P. | Eigentlich kann man nicht viel klagen. Anmeldung online, Startnummernausgabe direkt vor dem Start, Strecke gut ausgeschildert und dann noch ein Veranstalter, der bei Schneefall selbst anpackt und die Strecke frei räumt. Alle Achtung, was man dort auf die Beine stellt, um einen Marathon zu haben. Selbst die Stadtwerke halfen mit und schicken eine Schneeräumdienst, der die Strecke auch komplett abstreute. Kritikpunkte: keine Urkunden vor Ort, ein wenig planlose Pasta-Party, etwas zu kleiner Umkleidebereich in der Jugendherberge. Aber warm war es. Und statt einer Medaille gab es für jeden Läufer einen Honigkuchen. |
| Strecke | 2 P. | Oh je... sieben Runden zu je sechs Kilometer, davon 2,6 Kilometer auf einer Stichstraße hin und zurück. Das Stück durch den Wald war ganz nett, der Rest einfach langweilige Äcker und Wiesen. Immerhin meist asphaltiert. |
| Stimmung | 4 P. | Viel war es nicht. Am Wendepunkt standen ein paar Leute und ein Moderator. So nach 500 Meter stand eine Gruppe Leute mit einer ohrenbetäubend lauten Musikanlage. Da kam man 14mal vorbei. Gegen den ruhigen Rest der Strecke ein Lärmschock. Später am Ziel stand auch kaum jemand. |
| Verpflegung | 9 P. | Es gab zwei gut platzierte Verpflegungsstände an denen man je siebenmal vorbei kam. Es gab Wasser, Iso, Tee, Coca-Cola, Obst und Honigkuchen. Mit Ausnahme der Coca-Cola waren die Getränke mehr oder weniger aufgewärmt. Im Ziel gab es dann heißen Tee und Obst. Und eben einen Honigkuchen für jeden.. Vorher konnte man in der Jugendherberge frühstücken. Die Pasta-Party am Vorabend (6,00 Euro) war ok. Wie immer war die heiße Soße dazu da, die lauwarmen Nudeln aufzuheizen. Aber lecker. |
| Finish | 3 P. | So jetzt im Schnee ganz nett. Verglichen mit dem Rest der Strecke ist die Zielgegend so im Wald sowieso sehr ansehnlich. Besonderheiten gab es dann aber nicht. Mit zwei Fotografen waren diese den übrigen Zuschauern zahlenmäßig überlegen. |
| Gesamt: 26 Punkte | ||
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Kiel-Marathon |
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| 2x gelaufen: 2009, 2010 | ||
| Organisation | 4 P. |
Fangen wir mal mit dem Positiven an:
Gegenüber 2009 gab es 2010 Medaillen und Dank des neuen Laufchips
brauchte man die Startnummern nicht mehr gleich am Ziel abmachen. Aber
dafür war der Marathon nur 41,5 Kilometer lang. Wenn überhaupt. Ist
nicht Schuld des Veranstalters, wenn wegen des Frosts das nördliche
Hindenburgufer nicht belaufbar ist. Aber trotz Streckenänderung kann man
ja wohl mal nachmessen!! Ansonsten verlief die Anmeldung und Startnummernausgabe reibungslos. Warme Halle gab es auch wieder und abermals keine Duschen, sondern nur Bus-Shuttle für die 500 Meter in eine andere Halle. Aber ohne echte Marathon-Strecke sieht es finster aus für Kiel. |
| Strecke | 3 P. | Normalerweise 4x 10,5 Km sehr flach immer die Förde entlang. 2010 aber wegen des Frosts war das nördliche Hindenburgufer nicht belaufbar. Also kürzere Runden 6x 7 Km und nun statt die Promenade zu laufen ging es südwärts hinter dem Landeshaus entlang, was drei fiese Hügel in den Kurs brachte. In den ersten Runden war das vielleicht noch eine Abwechslung auf dem sonst sehr langweiligen Kurs (vom Hafenblick mal abgesehen), ab Runde 4 war es nur noch Schinderei gegenüber dem bekannten Flachkurs. Vielleicht hat man das Ziel deswegen bei Km 41,x aufgebaut?? |
| Stimmung | 2 P. | Am Start standen ein paar Leute, später im Start-Ziel-Bereich ein paar Dutzend, entlang der Strecke schauten hin und wieder ein paar Spaziergänger zu und als ich ins Ziel kam war ich da ganz alleine. Immerhin gab es im Ziel einen Moderator. Für wen der allerdings die Finisher mit Namen ankündigte, weiß ich nicht. |
| Verpflegung | 9 P. | Auf
der 10,5-Km-Runde gab es zwei Stände, wobei man an einem Stand zweimal
vorbeilief. So konnte man bei Km 4, 9 und 10 etwas kriegen. Das Angebot
war gut: heißer (in der ersten Runde gar etwas zu heißer) Tee, Wasser,
Iso, später Cola, Obst und Schokolade. Und von allem ausreichend. In
der Kälte waren außer dem Tee alle Getränke bitterkalt. Das machte
das Trinken etwas unangenehm. Nach dem Finish gab es noch einen
Verpflegungsstand (leider draußen) und in der Halle einen Freßstand
mit Kuchen, Suppe, Würstchen etc... da allerdings gegen Bezahlung. 2010 war es weitgehend genauso, man dank der zwei Runden mehr nun 18x an Verpflegung vorbei. Im Ziel gab es zusätzlich auch Brühe und Bier. |
| Finish | 2 P. | Vor der Ostseekai-Halle am Ende einer knapp 150 Meter langen, abseits vom Rundkurs gelegenen Ziel geraden. Hübsch gelb abgesperrt, so waren die Läufer vor den nicht vorhan- denen Zuschauern geschützt. Oder anders formuliert: trostloses Finish. Immerhin durfte man 2010 seine Startnummer behalten und bekam auch eine Medaille. |
| Gesamt: 20 Punkte | ||
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Iller-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2010 | ||
| Organisation | 8 P. | Soweit alles ganz einfach. Anmeldung online, Startnummern vor Ort. Bei rund 250 Läufern (inkl. Halbmarathon) braucht es auch nicht viel Aufwand. Vor den Lauf noch ein Frühstück. Interessant der Lauf. Registrierung beim Einlaß und Kontrolle durch mitzunehmende Bänder an den Wendepunkten. Zeitnahme nur brutto. Urkunden gibt es per eMail. Strecke ist recht gut markiert, jeder Kilometer angezeigt und an den neuralgischen Punkten stehen Helfer und zeigen einem den Weg. Alles einfach gehalten, aber effektiv. |
| Strecke | 9 P. | Für das Allgäu sehr flacher Kurs. Zwei Hin- und Zurück-Strecken, jeweils Halbmarathon. Sehr schöne Umgebung, gute Strecke (erste Hälfte fast nur Asphalt, danach Wanderwege mit gut zu laufendem Untergrund). Die zweite Hälfte zieht sich ein wenig in die Länge, bietet aber auch noch sehr schöne Ausblicke. Ein Lauf auch für das Auge. |
| Stimmung | 2 P. | Eigentlich keine. Am Start war keiner, an der Strecke stand auch praktisch niemand und selbst im Ziel gab es weniger als ein Dutzend Applaudierer. Immerhin stand ein Moderator bereit. Den einzigen Zuspruch auf de Strecke gab es von den vorbeifahrenden Radfahrern. Immerhin. |
| Verpflegung | 9 P. | Da kann man nicht meckern. Wegen der angekündigten Hitze wurde die Anzahl der Verpfle-gungsstellen knapp verdoppelt. Es gab Iso, Wasser, Coca-Cola und Bananen. Ein wenig mehr Kühlung wäre schön gewesen, aber man kann eben nicht alles haben. Vor dem Lauf lecker Frühstück, nach dem Lauf Brezel, Würstchen, Kuchen etc. Und eine leckere Pasta-Party am Abend vor dem Lauf. Da bleiben kaum Wünsche offen. |
| Finish | 6 P. | Ziel im Auwaldstadion mit einer halben Runde zum Genießen (allerdings außerhalb der Lauf-bahn). Leider praktisch ohne Zuschauer, dafür mit Blick auf die umliegenden Berge. |
| Gesamt: 34 Punkte | ||
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Der 4-Runden-Marathon Suderburg |
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| 1x gelaufen: 2008 | ||
| Organisation | 3 P. | Was
kann man für 20,00 Euro Startgebühr erwarten, wenn davon die
Pasta-Party eigentlich schon mit 10,00 Euro zu Buche schlägt? Nicht
mehr als das Minimum, aber das sollte es doch sein. Eine
Marathon-Strecke mit so um die 41,2 Km ist schon peinlich. Und dann
wollten sie mir nicht einmal meine Startnummer lassen. Urkunden sind
Geduldssache. Immerhin... dank knapp 1000 weiterer Starter auf 16
anderen Strecken ist im Ziel genug zu Essen da. Das gratis Trinken ging
aber wohl mehr an die Helfer und umstehenden Kinder und war recht früh
aus. Konnte man dann aber kaufen. Anmelden geht online, aber ohne Bestätigung. Man meldet sich an und taucht dann kurz vor dem Rennen in der Liste auf oder nicht. Kilometer sind alle ausgeschildert, die Strecke ist gesichert und Verpflegung gibt es auch. Bei 53 Startern ist Netto-Zeitnahme nicht nötig. Zeit- nahme erfolgt aber elektronisch. Pasta-Party war sehr lecker, das Zelt aber arschkalt. |
| Strecke | 5 P. | Wie
der Name schon sagt... vier Runden. Im Prinzip sind es vier Runden zu je
10 Kilometer. Dazu 1,5 Kilometer Intro vom Start auf die Rundstrecke und
700 Meter für den Rückweg zum Start-Zielbereich. Die Strecke selbst
ist ganz ok. Drei Kilometer entlang der Kreisstraße, etwas durch ein
Dorf, vierKilometer freies Feld (bei Wind und Regen der Horror) und noch
zwei Kilometer Wald. Bei Sonne sehr schöne Ecken, bei Wind und Regen
trostlos. Am Schönsten ist der Part, wenn sich die Kreisstraße durch
eine paar Bäume schlängelt (Vorsicht vor den Blättern) und die Allee
am Ende des Waldstückes. 85% Asphalt (wenn auch oft unter Blättern)
und 15% Sand (fester Sand, meist gut zu Laufen). Die letzten 700 Meter
zurück zum Start-Ziel sind etwas kurvig und sehr eng. Ach ja... und die Strecke ist insgesamt nur so 41,2 Kilometer lang. Intro und Rest stimmen, aber die "10 Kilometer"-Runde ist um die 250 Meter zu kurz. |
| Stimmung | 2 P. | Also entlang der Strecke waren es genau sieben Zuschauer plus zwei Helfer, die per Fahrrad und Auto auf der Strecke herumfuhren plus vier Leute an den Verpflegungsständen plus drei Sicherheitsleute für die Straßenüberquerungen. Im Ziel dank der anderen Laufveranstaltungen war etwas mehr los (also das Doppelte von fast nichts) plus ein Moderator. |
| Verpflegung | 9 P. | Auf der 10-Kilometer-Runde zwei Verpflegungsstände, also achtmal auf der Marathonstrecke insgesamt. Das ist ok zumal diese Stände nur für den Marathon aufgebaut waren. Die ganzen anderen Läufe gingen auf anderen Wegen. Es war alles da: Wasser, Tee, Iso, Schokolade, Kekse, Traubenzucker und Coca-Cola. Tee und Iso gab es sogar warm. Im Ziel jede Menge Essen zu kaufen. Die gratis Zielverpflegung war zu früh alle. Pasta am Vorabend gab es satt und war sehr lecker. |
| Finish | 2 P. | Man
nehme die Wiese neben dem Ziel und baue ein Zieltor auf. Dazu ein paar
Leute und fertig ist das Marathon-Finish. Zweckmäßig, kaum besser zu
machen, aber eben recht trostlos. Immerhin sorgte ein Moderator für ein
wenig Stimmung. Aber nur während das Hauptfeld zeitgleich mit vielen
anderen Läufern der anderen Wettbewerbe ins Ziel kamen. Die letzten
Läufer waren dann ganz alleine. Ziel und fertig. Und nicht vergessen, dem Zeitschreiber zu signalisieren, daß man fertig ist mit dem Marathon. Keine Jubler, keine Medaille. Man läuft den letzten Hügel hinauf und dann ins Ziel, wo man auch vorher schon 11-mal durchgekommen ist. |
| Gesamt: 21 Punkte | ||
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Öjendorf-Marathon |
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| 1x gelaufen: 2010 | ||
| Organisation | 4 P. | Einfach und effektiv. Bei 56 Startern in drei Wettbewerben (41 beim Marathon, 10 beim Halbmarathon und 5 für die 11,2 Km) braucht es auch nicht viel Aufwand. Anmeldung Online ohne echte Bestätigung (in der Rück-eMail steht nur das Datum, nicht die Veranstaltung), keine Umkleide, keine Streckenmarkierung, keine Kilometerangaben, keine Urkunde vor Ort, nicht einmal eine Medaille. Zeitnahme rein manuell. Rundenzählen auch. Kontrolle: auch keine. Dafür aber nur 10,00 Euro. Und man kriegt eine Startnummer. Da kann man dann auch nicht meckern. |
| Strecke | 3 P. | Der Öjendorfer See im Osten von Hamburg ist ja ganz nett, aber wenn man da 11,3-Mal herumgelaufen ist, wird es natürlich langweilig. Normalerweise wohl reine gut zu laufende Wanderwege, bei meinem Debüt aber Eis und Schnee. Leicht profiliert ist der Kurs auch noch und vor allem Richtung Ziel geht es bergan. |
| Stimmung | 1 P. | Das kann man kurz machen: keine. Zuschauer genau Null. Ab und an mal ein Spaziergänger mit en wohl unvermeidbaren Hunden, sonst nichts. An der Verpflegungsstelle gab es mal ein aufmunterndes Wort. Also alle 3736 Meter und auch nur, wenn was getrunken hat. |
| Verpflegung | 8 P. | Wenn der 100 MC einen Marathon veranstaltet, dann kann man sich auf die Verpflegung verlassen. In Öjendorf war es nicht ganz so prall wie im Elbtunnel, aber Wasser, Coca-Cola und passend zum Wetter heißer Tee. Dazu Schnittchen. Alles sehr lecker. Wasser und Cola waren bei dem Wetter natürlich sehr kalt. |
| Finish | 1 P. | Ziel und fertig. Und nicht vergessen, dem Zeitschreiber zu signalisieren, daß man fertig ist mit dem Marathon. Keine Jubler, keine Medaille. Man läuft den letzten Hügel hinauf und dann ins Ziel, wo man auch vorher schon 11-mal durchgekommen ist. |
| Gesamt: 17 Punkte | ||
Stand: 20. März 2010
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