Mein (subjektives) Marathon-Ranking

 

Kopenhagen-Marathon

1x gelaufen: 2009
Organisation 8 P. Anmeldung und Startunterlagen abholen war kein Problem. Sprachliche Barrieren konnten schnell aus dem Weg geschaffen werden. An Start und Ziel alles routiniert. Ein paar mehr Toiletten wäre nett gewesen. Kleiberbeutelabgabe in Eigenregie ohne sichtbare Bewachung und am Ausgang nach dem Rennen ein Riesenstau. Im Internet konnte man sich in den Folge- tagen Stück für Stück die Rennergebnisse zusammensuchen, ehe es dann nach fünf Tagen die Urkunden gab, auf deren Ausdruck man am Ziel noch verzichten mußte. Eigentlich schade, denn bis zum Renntag war die Homepage sehr lebendig gewesen. Einen Extrapunkt gibt es für die Erfindung der Autoschleuse. Das ist einfach nur genial. 
Strecke 8 P. Man läuft im Grunde drei Runden. Zunächst eine große Runde durch die Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, dann eine Runde in den Süden mit weniger spektakulären Ausblicken und danach fast noch einmal identisch die erste Runde. Spektakulär die letzten Kilometer der Runde 1 und 3 am Wasser entlang mit der Meerjungfrau und Nyhavn. Schöner und weites gehend flacher Kurs. 
Stimmung 8 P. Wie sieht es wohl bei schönem Wetter aus? So gab es trotz teilweise strömendem Regen ab Km 16 erstaunlich viele Leute, die an der Strecke standen. Vor allem an der Südrunde. Und natürlich im Zielgebiet. Da war es echt der Hammer. Wer solche Zuschauer zu bieten hat, der kann das Ziel auch einfach auf eine Hauptstraße bauen und die Strecke kurz absperren. Nichts desto trotz lief man sehr viele Kilometer sehr alleine in der Stadt.
Verpflegung 10 P. An der Verpflegung gab es nichts zu meckern. Es gab reichlich und von allem etwas: Wasser, Iso, Obst und an einigen Stellen noch mehr. Im Ziel Brötchen, heißen Kakao und Joghurt. An der Strecke aber "nur" 10 Verpflegungsstellen. Eine offizielle Pasta-Party gab es nicht, dafür bei der Startunterlagenabholung die Möglichkeit, in einem Extrazelt Pasta zu essen.  
Finish 9 P. Eigentlich eine völlig langweilige Ecke. Über die Architektur der Bibliothek, unter man noch schnell durchläuft ehe man auf der breiten Hafenhauptstraße das Ziel erreicht, kann man  sich streiten. Aber wenn natürlich die letzten 400 Meter die Zuschauer rechts und links an den Absperrungen kleben und schreien und toben, dann ist das fast so wie der Einlauf in ein echtes Stadion.   
Gesamt: 43 Punkte
 

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