Mein (subjektives) Marathon-Ranking

 

TÜV Rheinland Indoor-Marathon Nürnberg

1x gelaufen: 2014
Organisation 5 P.

Bei der Anmeldung mußte man schon geduldig und aufmerksam sein. Zunächst war lange Zeit unklar, an welchem Termin der Marathon stattfinden würde, dann wurde der Anmeldestart über Monate immer wieder verschoben und als es dann plötzlich losging, waren die Plätze binnen Stunden alle vergeben. So kombiniert man Glück mit Beharrlichkeit.
Vor Ort könnte man für Neulinge zumindest ein Hinweisschild an die Straße stellen, aber so sehr schwer ist der Eingang auch nicht zu finden. Startnummernausgabe problemlos, auch sonst vor Ort alles prima. Nur die Sache mit der elektronischen Rundenzählung sollte überarbeitet werden. Bei der 10. Veranstaltung darf einem ruhig schon früher als nach 2:45 Stunden auffallen, daß da eine Runde auf der Anzeige fehlt. In dem Zuge sollte man dann auch die Informationen zum Thema „wann ist man denn im Ziel?“ überarbeiten.

Strecke 7 P.

55 Runden durch die Flure und Treppenhäuser des TÜV Rheinland. Das ist spektakulär, aber natürlich nicht sehr abwechslungsreich. Die Flure sind breit genug für drei Läufer (wenn die sich entsprechend verhalten), die Treppenhäuser sind hingegen sehr eng, so daß es eigentlich kein gesondertes Überholverbot geben müßte. Auf den Treppen verliert man viel Zeit und 110 Male immer wieder sein Tempo finden zu müssen ist weit anstrengender als die 430 (Treppen-)Höhenmeter an sich. Dafür ist man natürlich im Warmen und Trocknen. Das ist Anfang November auch nicht zu unterschätzen.

Stimmung 7 P. In den Fluren sind keine Zuschauer erlaubt, dafür ist im Foyer um so mehr los. Viele Zuschauer, die dank der Staffelläufer auch sehr lange vor Ort sind, plus Samba-Band, die mit kleinen Pausen auch lange durchhielt.
Verpflegung 8 P. Es gab einen Verpflegungsstand, an dem man 55 Male vorbeilief. Dort gab es Wasser, Iso, Cola, Obst und TUC-Kekse. Also eine gute Ausstattung. Man hätte die Becher aber ruhig etwas voller machen können, dann hätte man sich so oft zugreifen müssen, was auch den Becherverbrauch verringert hätte. Vor und nach dem Lauf konnte man sich in der Kantine und einem extra Ruhebereich stärken. Auch da gab es TUC-Kekse.
Finish 4 P. Beim 56. Überqueren der Ziellinie ist man im Ziel. Die Zuschauer kriegen das erst mit, wenn man stehen bleibt und sich freut. Bevor man das allerdings tut, sollte man zumindest noch bis zur Anzeigentafel weiterlaufen und nachsehen, ob man denn wirklich fertig ist oder jemand noch einen Fehler in der Technik gefunden hat.  Als Trost gab es neben der Medaille noch eine Tasse.
Gesamt: 31 Punkte
 

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