Mein (subjektives) Marathon-Ranking

 

Der 4-Runden-Marathon Suderburg

1x gelaufen: 2008
Organisation 3 P. Was kann man für 20,00 Euro Startgebühr erwarten, wenn davon die Pasta-Party eigentlich schon mit 10,00 Euro zu Buche schlägt? Nicht mehr als das Minimum, aber das sollte es doch sein. Eine Marathon-Strecke mit so um die 41,2 Km ist schon peinlich. Und dann wollten sie mir nicht einmal meine Startnummer lassen. Urkunden sind Geduldssache. Immerhin... dank knapp 1000 weiterer Starter auf 16 anderen Strecken ist im Ziel genug zu Essen da. Das gratis Trinken ging aber wohl mehr an die Helfer und umstehenden Kinder und war recht früh aus. Konnte man dann aber kaufen. 
Anmelden geht online, aber ohne Bestätigung. Man meldet sich an und taucht dann kurz vor dem Rennen in der Liste auf oder nicht. Kilometer sind alle ausgeschildert, die Strecke ist gesichert und Verpflegung gibt es auch. Bei 53 Startern ist Netto-Zeitnahme nicht nötig. Zeit- nahme erfolgt aber elektronisch. Pasta-Party war sehr lecker, das Zelt aber arschkalt.     
Strecke 5 P. Wie der Name schon sagt... vier Runden. Im Prinzip sind es vier Runden zu je 10 Kilometer. Dazu 1,5 Kilometer Intro vom Start auf die Rundstrecke und 700 Meter für den Rückweg zum Start-Zielbereich. Die Strecke selbst ist ganz ok. Drei Kilometer entlang der Kreisstraße, etwas durch ein Dorf, vierKilometer freies Feld (bei Wind und Regen der Horror) und noch zwei Kilometer Wald. Bei Sonne sehr schöne Ecken, bei Wind und Regen trostlos. Am Schönsten ist der Part, wenn sich die Kreisstraße durch eine paar Bäume schlängelt (Vorsicht vor den Blättern) und die Allee am Ende des Waldstückes. 85% Asphalt (wenn auch oft unter Blättern) und 15% Sand (fester Sand, meist gut zu Laufen). Die letzten 700 Meter zurück zum Start-Ziel sind etwas kurvig und sehr eng.
Ach ja... und die Strecke ist insgesamt nur so 41,2 Kilometer lang. Intro und Rest stimmen, aber die "10 Kilometer"-Runde ist um die 250 Meter zu kurz.        
Stimmung 2 P. Also entlang der Strecke waren es genau sieben Zuschauer plus zwei Helfer, die per Fahrrad und Auto auf der Strecke herumfuhren plus vier Leute an den Verpflegungsständen plus drei Sicherheitsleute für die Straßenüberquerungen. Im Ziel dank der anderen Laufveranstaltungen war etwas mehr los (also das Doppelte von fast nichts) plus ein Moderator.       
Verpflegung 9 P. Auf der 10-Kilometer-Runde zwei Verpflegungsstände, also achtmal auf der Marathonstrecke insgesamt. Das ist ok zumal diese Stände nur für den Marathon aufgebaut waren. Die ganzen anderen Läufe gingen auf anderen Wegen. Es war alles da: Wasser, Tee, Iso, Schokolade, Kekse, Traubenzucker und Coca-Cola. Tee und Iso gab es sogar warm. Im Ziel jede Menge Essen zu kaufen. Die gratis Zielverpflegung war zu früh alle. Pasta am Vorabend gab es satt und war sehr lecker.
Finish 2 P. Man nehme die Wiese neben dem Ziel und baue ein Zieltor auf. Dazu ein paar Leute und fertig ist das Marathon-Finish. Zweckmäßig, kaum besser zu machen, aber eben recht trostlos. Immerhin sorgte ein Moderator für ein wenig Stimmung. Aber nur während das Hauptfeld zeitgleich mit vielen anderen Läufern der anderen Wettbewerbe ins Ziel kamen. Die letzten Läufer waren dann ganz alleine.

Ziel und fertig. Und nicht vergessen, dem Zeitschreiber zu signalisieren, daß man fertig ist mit dem Marathon. Keine Jubler, keine Medaille. Man läuft den letzten Hügel hinauf und dann ins Ziel, wo man auch vorher schon 11-mal durchgekommen ist. 

Gesamt: 21 Punkte
 

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