Mein (subjektives) Marathon-Ranking

 

Marathon de Paris

1x gelaufen: 2016
Organisation 6 P.

Anmelden sollte man sich schnell, sonst sind die Plätze weg. Da muss man sich als Veranstalter dann auch nicht viel Mühe mit der Bedienerfreundlichkeit machen. Ohne ärztliches Attest geht auch nichts, was nur zu noch mehr Kosten und Problemen führt. Immerhin geht es mit der Startnummernabholung flott. Am Veranstaltungstag läuft man am Besten der Masse nach, weil es an Schildern mangelt und bei über 40000 Läufern ist ohnehin Chaos und Trubel vorprogrammiert. Der Blockstart soll wohl Gedrängel verhindern, verschiebt diesen aber lediglich auf die späteren Kilometer.

Strecke 6 P.

Man läuft so einiges an Sehenswürdigkeiten ab, aber auch viel Wohngebiete und langgezogene Parks. Auf dem Streckenplan sieht es aus als würde man längere Zeit an der Seine entlang laufen, tatsächlich läuft man aber kilometerlang auf und ab durch Tunnel und unter Überführungen herum. Und wer dann immer noch nicht verrückt geworden ist, der läuft sich dann im endlosen Bois de Boulogne tot.

Stimmung 9 P.

Zuschauer gibt es jede Menge. Selbst in den Parks stehen reichlich Leute, wenn da auch nicht mehr Schulter an Schulter. Dazu etliche Musikbands. Das macht schon Spaß.

Verpflegung 3 P.

Alle fünf Kilometer gab es eine Flasche kaltes Wasser. Da waren die Magenprobleme gleich garantiert. Dazu ab Kilometer 15 auch Obst und Zucker. Da kann ich echt nur gratulieren. Es war der erste Marathon, bei dem ich tatsächlich auf der Strecke an Verpflegungsmangel gelitten habe. Der privat organisierte Iso-Stand bei Kilometer 31 kam schon zu spät. Das paßt zwar zu Frankreich, ist aber eines großen Stadt-Marathons einfach nur unwürdig.

Finish 8 P.

Mit Blick auf den Arc de Triomphe lief man ins Ziel. Schön breiter Zielkanal mit Zieltor und reichlich Zuschauern an den Seiten.

Gesamt: 32 Punkte
 

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