3. Heide-Diplom Ultramarathon
09
. September 2018

8. Sagenhafter Hünen-Weg (Grün) (Teil 1)

Wichtiger Hinweis: Alle Bilder dieser Internetseite sind mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine schriftliche Genehmigung nicht für
kommerzielle Zwecke verwendet werden. Bei nicht-kommerzieller Nutzung, z.B. auf anderen privaten Internetseiten, bitte ich
um kurze Mitteilung sowie um einen Quellenverweis auf meine Homepage. Vielen Dank.

Parkplatz Kronsbergheide
14.12 Uhr / Km 34,4

Auf ging es in die letzten 11,2 Kilometer. Einmal den grünen Pfeilen über den Sagenhaften Hünen-Weg folgen.

14.12 Uhr / Km 34,4

In weiten Teilen würde ich hier nur Wege laufen, die ich noch gar nicht kannte. Und das nur gegen den Uhrzeigersinn. Mit dem ewigen Hin und Her und dem Springen von einem Weg auf den anderen war es nun vorbei.

14.12 Uhr / Km 34,5

Allerdings befand ich mich in einer dämlichen Situation. Lag ich wirklich in Führung und war Jan nicht ausgestiegen, dann würde der jetzt hinter mir her laufen. Außerdem waren da ja noch Rene, Marina und Frank. An Francis und Roman glaubte ich eher nicht mehr.

14.12 Uhr / Km 34,5

Der Blick nach hinten würde jetzt also öfter kommen.

14.13 Uhr / Km 34,6

Noch eine Heide-Fläche in sehr zart lila.

14.14 Uhr / Km 34,8
Eichenberg
14.15 Uhr / Km 34,9

Nun folgte eine längerer Weg bergauf.

Eichenberg
14.17 Uhr / Km 35,1

Hier zu laufen machte wenig Sinn, auch wenn ich gerne schnell unterwegs gewesen wäre. Also wandern. Auch das kann man ja schnell.

Moritz von Zahrenhusen
Eichenberg
14.18 Uhr / Km 35,2

Fünf Stempelstellen galt es auch noch zu finden. Die erste hatte ich hier.

Moritz von Zahrenhusen
Eichenberg
14.18 Uhr / Km 35,2
Eichenberg
14.18 Uhr / Km 35,3
Eichenberg
14.19 Uhr / Km 35,4

In aller Ruhe wanderte ich den Berg hinauf.

14.21 Uhr / Km 35,7

Die Tag war bisher schon recht anstrengend gewesen. Bisher lief es zwar alles gut, aber es waren noch zehn Kilometer bis ins Ziel.

14.24 Uhr / Km 36,2
14.24 Uhr / Km 36,2
14.25 Uhr / Km 36,3

Vorsicht Pferd. Dieses Mal zwar mit Reiterin, aber auch ohne Zaun.

14.25 Uhr / Km 36,4

Aber auch an dem Hindernis kam ich vorbei.

14.28 Uhr / Km 36,9

Pferde, Kühe, Esel...

14.29 Uhr / Km 37,0

Lama??? Okay... ich hatte am Platzplatz Kronsbergheide den Transporter gesehen, wo etwas mit Lama drauf stand, aber ich hätte doch nie im Leben mit echten Tieren gerechnet.

14.29 Uhr / Km 37,0
14.32 Uhr / Km 37,4

Nun ging es überwiegend flach weiter. Da konnte ich wieder Tempo aufnehmen.

14.33 Uhr / Km 37,6

Nun kam der nächste kritische Punkt in Sachen Auffinden von Stempelstellen.

14.33 Uhr / Km 37,6

Dieser Pfeil-Chaos sollte mir sagen, daß die Stempelstelle abseits vom Weg lag. Seltsam. An der Schwindequelle war das anders gelöst. Letztendlich lief man hier und da vorbei, wenn man es nicht explizit vorher gewußt hat.

14.34 Uhr / Km 37,6

Also wieder ein Umweg. 

Marxener Paradies
14.35 Uhr / Km 37,6

Auf meinem GPS-Track sollte die Stempelstelle erst später kommen, aber egal. So war der Umweg kürzer.

Marxener Paradies
14.35 Uhr / Km 37,6
Marxener Paradies
14.36 Uhr / Km 37,6

Schnell noch ein kurzer Blick rundherum...

Marxener Paradies
14.36 Uhr / Km 37,6

... aber so spektakulär war es hier nicht.

Marxener Paradies
14.36 Uhr / Km 37,6

Also schnell wieder zurück zur eigentlichen Strecke.

14.37 Uhr / Km 37,6

Da Hin- und Rückweg auf demselben Weg verliefen, war es natürlich spannend. Würde mir hier einer der Verfolger entgegen kommen?

14.38 Uhr / Km 37,6

Aber es kam niemand. Und es war auch weit und breit keiner zu sehen.

14.39 Uhr / Km 37,8

Nun wieder auf der richtigen Strecke unterwegs hatte ich somit mindestens fünf Minuten Vorsprung.

Harsenhof
14.41 Uhr / Km 38,1
14.42 Uhr / Km 38,3

Diese letzte Runde zog sich in die Länge. Es gab doch einige lange Geraden und insgesamt wenig Sehenswertes.

14.43 Uhr / Km 38,4
14.47 Uhr / Km 39,1

Vor allem diese Ecke, wo man kilometerlang um ein plattes Feld herum lief, hatte Gähn-Faktor 10. Das lag natürlich auch daran, daß ich bisher so viele wunderschöne Ecken gesehen hatte.

Hans Eidig
14.48 Uhr / Km 39,3

Die nächste Stempelstelle war erreicht. Super. Jetzt fehlten noch zwei. Und zwar genau die Beiden, an denen ich mir beim Lila Krönung Ultramarathon zwei Wochen zuvor schon Kontroll-Stempel hatte holen müssen. Ich wußte also genau, wo ich die finden würde. 

Hans Eidig
14.48 Uhr / Km 39,3
Hans Eidig
14.48 Uhr / Km 39,3

Das Handy gehörte mit, der Stempel gehörte hierher, aber der Maiskolben? Naja... ich hatte ihn mir früher im Rennen ja tatsächlich mal gewünscht. Wo war die Mikrowelle?? :-)

Ja, ich hätte mir auch Strom wünschen müssen...

14.50 Uhr / Km 39,3

Die Stempelpause nutzte ich gleich zum Trinken. Jetzt war die Flasche leer. Bis ins Ziel gäbe es nichts mehr. 

14.52 Uhr / Km 39,6

Abkürzung klang verlockend. Zumal sie auch noch so schön offiziell mit grünem Pfeil markiert war.

14.52 Uhr / Km 39,6

Aber natürlich blieb ich auf dem, hier wenig einladenden richtigen Kurs. Nicht nur, weil man auf der Abkürzung die letzten zwei Stempelstellen ausläßt.

14.54 Uhr / Km 39,8

Ich hatte etwas Probleme, das Tempo zu halten. Für eine Weile wurden die Beine müde. Aber das verging nach etwa einem Kilometer.

14.57 Uhr / Km 40,3

Hier überholte ich Margarete und Yessica, die "nur" zwei Wege (Königinnen-Weg und Sagenhafter-Hünen-Weg) abliefen und damit das Heide-Diplom in Silber schafften.

14.58 Uhr / Km 40,4
15.02 Uhr / Km 41,0
Marxener Straße (K 34)
Oldendorf
15.03 Uhr / Km 41,2

Das war nun das vierte Mal in Folge, daß die Oldendorfer Totemnstatt, die ich auch noch erreichen mußte, nicht in der Laufrichtung ausgeschildert wurde.

Marxener Straße (K 34)
Oldendorf
15.04 Uhr / Km 41,3

Marathon in ein wenig mehr als fünf Stunden.

Die Strecke war schon richtig gemessen. Die notwendigen Umwege an der Nekropole, der Schwindequelle und auch beim Marxener Paradies zählten nicht mit zur offiziellen Länge der Strecke. So wich am Ende die tatsächlich zu laufende Strecke um einen Kilometer von der offiziellen Strecken-Länge ab.

Marxener Straße (K 34)
Oldendorf
15.04 Uhr / Km 41,3
Kösterstraße
Oldendorf
15.04 Uhr / Km 41,4

Beim Lauf durch Oldendorf mußte man wieder aufpassen, denn es ging mehrfach links und rechts herum und man sollte schon immer richtig bleiben, wenn man nicht in irgendwelche Sackgassen laufen wollte.

Kösterstraße
Luhegraben
Oldendorf
15.04 Uhr / Km 41,4
Kösterstraße
Oldendorf
15.05 Uhr / Km 41,5

Nach dem zuletzt langweiligen Lauf übers platte Land waren die Häuser eine willkommene Abwechslung.

Kötnerweg
Oldendorf
15.06 Uhr / Km 41,7
Kötnerweg
Oldendorf
15.06 Uhr / Km 41,8
Amelinghausener Straße
(K 234)
Oldendorf
15.07 Uhr / Km 41,9

Ein Museum, ein Kanu-Verleih und ein Restaurant hatte ich in Oldendorf gefunden. Keinen Supermarkt oder ähnliches mit Lebensmitteln.

Mühlenweg
Oldendorf
15.09 Uhr / Km 42,2

Vielleicht sind hier alle noch Selbstversorger?

Mühlenweg
Oldendorf
15.09 Uhr / Km 42,2

Eigentlich war es egal. Ich würde jetzt ohnehin nicht anhalten, um Trinken oder Souvenirs zu kaufen.

15.10 Uhr / Km 42,3

Nach plattem Land und Ort endlich wieder Wald.

15.10 Uhr / Km 42,4

Da war es mir auch egal, daß der Weg nicht nicht ganz so einfach zu laufen war wie die Kilometer zuvor.

Luhe
15.11 Uhr / Km 42,5

Die Oldendorfer Mühle hätte ich mir schon gerne kurz mal angesehen. Aber 250 Meter ab der Mühlenstraße waren lange vorbei und ich fand weder eine Mühle noch ein Schild.

Inzwischen weiß ich auch, daß die Mühle nicht in Richtung der Pfeile, sondern geradeaus zu finden war.

Luhe
15.13 Uhr / Km 42,8
15.14 Uhr / Km 42,9

Zurück auf der Lila Krönung sollten sich die zwei fehlenden Stempelstellen leicht finden lassen.

Zurück zur Hauptseite Heide-Diplom Ultramarathon 2018
Fortsetzung des Berichtes Heide-Diplom Ultramarathon 2018
(c) 2018 by Scat-Soft