Sundsvall UltraTrail 2018
03
. Juni 2018

3. Sundsvall Ultra Trail 52k (Teil 2)

Wichtiger Hinweis: Alle Bilder dieser Internetseite sind mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine schriftliche Genehmigung nicht für
kommerzielle Zwecke verwendet werden. Bei nicht-kommerzieller Nutzung, z.B. auf anderen privaten Internetseiten, bitte ich
um kurze Mitteilung sowie um einen Quellenverweis auf meine Homepage. Vielen Dank.


8.39 Uhr
Kleiner Hinweis: sofern nicht anders vermerkt zeigen alle Fotos dieser Seite die Strecke des Sundsvall Ultra Trails. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn wie nicht wirklich die Strecke auszumachen ist.

8.42 Uhr

8.46 Uhr - Slätberget

8.46 Uhr - Slätberget
Übersetzte heißt dies: Nur so besteht eine sehr gute Chance, den nächsten Kilometer zu erreichen"

8.47 Uhr - Slätberget
Für eine Ruhepause hatte ich keine Zeit. Obwohl diese neben dem Weg gelegene Bank sehr einladend aussahen.

8.47 Uhr - Slätberget

8.52 Uhr
Hin und wieder sah es so aus als würde es etwas leichter werden, aber das täuschte.

8.54 Uhr
Selbst wenn man zwischendurch tatsächlich mal zehn oder gar zwanzig Schritt am Stück laufen konnte, kam gleich wieder ein Stück, auf dem man nicht einmal normal gehen konnte. 

8.56 Uhr
50 Minuten war ich unterwegs, lauf Uhr waren knapp über vier Kilometer geschafft. Das mußte aber nicht stimmen, denn offizielle Kilometer-Schilder gab es bis dahin keine.

8.58 Uhr
"An alle Dänen -  das verstehen wir unter Gemütlichkeit in Schweden." Ahh... gut zu wissen.

8.59 Uhr

9.02 Uhr
Oh, so etwas wie eine Straße. Würde es jetzt etwas besser werden und ich Zeit aufholen können?

9.02 Uhr
Von der relativ guten Straßen bog man sogleich in eine nicht mehr ganz so gute Straße ein, aber auch die sah laufbar aus.

9.04 Uhr
Aber natürlich ging es gleich wieder in die Wildnis und dort auch gleich diesen rutschigen Stein rauf.

9.05 Uhr

9.05 Uhr
Und diesen Stein sollte ich auch noch rauf klettern.

9.08 Uhr
Es würde wohl nicht mehr besser werden. Längst hatte ich mich damit arrangiert, zur Not die vollen zehn Stunden auszunutzen und mich die volle Distanz irgendwie wandernd durchzukämpfen.

9.11 Uhr  - Boansvägen
Dann kamen tatsächlich mal 300 Meter Asphalt. Da gab ich gleich mal Gas. Der Spaß endete früh genug.

9.11 Uhr
Sechs Kilometer in 1:05 Stunden. Auf der Uhr hatte ich erst 5,84 Kilometer. Dann lag mein Tempo doch eher bei 10:50 Min/Km. Das war zwar immer noch langsam, hatte aber etwas Puffer zu den notwendigen 11:25 Min/km für den erfolgreichen Zieleinlauf.

9.12 Uhr
Es ging anspruchsvoll weiter.

9.13 Uhr
Da ist aber nicht oder nur selten laufen konnte, war es nur mäßig anstrengend.

9.13 Uhr
Konditionell mäßig anstrengend zumindest. Psychisch betrachtet war dieses komplizierte Gestolpere hingegen eine Höchstleistung.

9.18 Uhr
Zu gerne wäre ich voran gekommen, aber das ging nicht, weil ich mich ständig neu orientieren mußte. Einerseits suchte ich das jeweils nächste Flatterband, andererseits galt es jeden Schritt genau zu platzieren, wollte ich nicht umknicken oder wegrutschen.

9.22 Uhr - Brattberget
Wow! Was für eine grandiose Aussicht. Fantastisch. Da weiß man wieder, warum man so gerne Läufer ist.

9.23 Uhr - Brattberget
"Klettern mit ziemlich guter Aussicht." Öh... Klettern?

9.23 Uhr - Brattberget
Ich hatte es ganz, ganz mieses Gefühl.

9.23 Uhr - Brattberget
Und dann hatte ich auch noch Recht. Hier sollte ich runter klettern? Welches der Flatterbänder war denn der Weg und wo waren die versprochenen Seile???

9.24 Uhr - Brattberget
Dieses Foto ist senkrecht nach unten aufgenommen.

9.24 Uhr - Brattberget
Schnell noch einmal die Aussicht genossen. Eventuell wäre es das letzte, was ich sehen würde.

9.28 Uhr - Brattberget
Mit zitternden Händen und klapperigen Beinen kämpfte ich mich Stück für Stück nach unten. JETZT war ich durchgeschwitzt. Nicht wegen der Anstrengung... reine Angst.

9.28 Uhr - Brattberget
Wie breit man der Weg sein? 25 Zentimeter? Vielleicht auch 30? Wie tief ging es da rechts nach unten? Lieber nicht gucken.

9.30 Uhr
Nach diesem Höllenritt kam mir der bekannt schwierige Weg wie eine Autobahn vor.

9.32 Uhr - Bottenhavet
Geschafft. Weiter nach unten konnte es nicht mehr gehen.

9.32 Uhr - Bottenhavet
Dafür mußte ich zwar nun über die Steine hüpfen, aber alles besser als was ich da eben machen mußte.

9.32 Uhr - Bottenhavet
Mit dem Temposchnitt war ich nun auf fast 12:00 Min/Km runter, aber wenn die Strecke ab Kilometer 10 leichter werden würde, dann könnte ich das sicherlich wieder aufholen.

9.33 Uhr - Bottenhavet
Von meinen Mitläufern vor mir sah ich weiterhin gar nichts. Aber wie ich hier bemerkte, wurde ich verfolgt. Das Gefühl hatte ich vorher schon einmal gehabt, aber da war niemand zu sehen. Aber jetzt waren da mindestens zwei Personen in Sichtweite. 

Zurück zur Hauptseite Sundsvall Ultra Trail 2018
Zur Fortsetzung des Berichtes
(c) 2018 by Scat-Soft