5. Monschau-Ultra-Marathon 2016
14
. August 2016

3. Sonntag - Teil 2

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Konzen
Auf der Hardt
7.40 Uhr / Km 14,2

Auf ging es in den Marathon. Die Strecke kannte ich schon aus dem Jahr 2008. Damals war das mein erster Landschafts-Marathon und mein erster Marathon mit nennenswerter Höhenmeteranzahl.

Stillbuschweg
7.44 Uhr / Km 15,0

Zunächst ging es lang gezogen bergab in Richtung Monschau über die Felder.

Mühlenhelder Weg
7.50 Uhr / Km 15,8

Bald wurde es dann das erste Mal etwas anspruchsvoller.

Mühlenhelder Weg
7.51 Uhr / Km 15,9

Acht Jahre zuvor lief ich hier in einem noch sehr kompakten Marathonfeld im Regen den Hügel runter.

Foto: Sportograf

Mühlenhelder Weg
7.52 Uhr / Km 16,0

Bergab ist zwar immer noch nicht mein Ding, aber wenn man die Sache im eigenen Tempo angehen kann, ist das schon ein echter Vorteil.

Foto: Sportograf

Mühlenhelder Weg
7.52 Uhr / Km 16,0

Die Passage war zum Glück auch nicht zu lang und bald kam wieder befestigter Beleg.

Laufenstraße
7.55 Uhr / Km 16,5

Die ersten sieben Marathon-Kilometer geht es fast nur bergab. Daran kann man sich freuen, sofern man ignoriert, daß man die Höhenmeter irgendwann ja wieder hoch laufen werden muß.

Monschau
Laufenstraße
8.00 Uhr / Km 17,3

Der Straßenname paßt gut zum Marathon, kommt aber wohl eher vom neben der Straße fließenden Laufenbach.

Monschau
Laufenstraße
8.01 Uhr / Km 17,4

Nächster Verpflegungsstand gleich am Eingang zur Altstadt von Monschau.

Monschau
Laufenstraße
8.01 Uhr / Km 17,5

Über der Altstadt thront die Burg Monschau.

Monschau
Laufenstraße
8.02 Uhr / Km 17,6
Monschau
Laufenstraße
8.03 Uhr / Km 17,7

Kein Mensch auf der Straße zu dieser frühen Uhrzeit. Dabei war so schönes Wetter.

Monschau
Laufenstraße
8.03 Uhr / Km 17,8

Zwischen den Häusern war schon die Evangelische Stadtkirche zu erkennen.

Monschau
Rurstraße
8.04 Uhr / Km 17,9

Über die Rur ging es Richtung Markt.

Monschau
Rurstraße
8.04 Uhr / Km 17,9

Die Brücke nutzte ich zu einem kleinen Fotostop. Davon hatte ich schon länger keinen mehr gemacht. Hatte ja auch nicht mehr so viele Fotos übrig.

Monschau
Rurstraße
8.04 Uhr / Km 17,9

Die Evangelische Stadtkirche nun von vorne und in (fast) voller Größe.

Monschau
Markt
8.05 Uhr / Km 18,0
Monschau
Eschbachstraße
8.05 Uhr / Km 18,1

Nun ging es wieder über die Rur und raus aus der Altstadt.

Monschau
Rosenthal
8.07 Uhr / Km 18,4

Die nächsten Kilometer lief man mehr oder weniger an der Rur entlang, wobei man den Fluß nicht immer so schön im Blick hatte wie hier.

Rurtalweg
8.10 Uhr / Km 19,0

Monschau lag nun hinter uns. Nun wurde der Landschafts-Marathon wieder richtig landschaftlich.

Rurtalweg
8.10 Uhr / Km 20,0

2:08:37 Stunden. Machte für die zweiten zehn Kilometer 1:03:18 Stunden. Wenn ich da die 4:42 Minuten Pause für die Wiederinbetriebnahme meiner Kamera abziehe lag ich unter einer Stunde.

Allerdings waren das die mit Abstand einfachsten zehn Kilometer des Kurses. Es ging fast ausschließlich bergab.

Rurtalweg
8.21 Uhr / Km 21,0

Den Halbmarathon hatte ich kurze Zeit danach bei 2:15:18 Stunden erreicht. Zur Hälfte meines Ultras fehlten aber noch 6,9 Kilometer.

Rurtalweg
8.22 Uhr / Km 21,2

Nächste Verpflegungspunkt dann an der Kluckbachbrücke.

Kluckbachbrücke
8.23 Uhr / Km 21,3

So bekam die Strecke auch ein paar Treppen. :-)

Kluckbachbrücke
8.23 Uhr / Km 21,3

Die Kluckbachbrücke führt übrigens keineswegs über den Kluckbach, der hier in die Rur mündet, sondern über die Rur (hier im Bild).

Kluckbachbrücke
8.23 Uhr / Km 21,3

Das sah steil aus.

Am Kluckbach
8.25 Uhr / Km 21,5

Und das war es auch. An der Kluckbachbrücke hatten wir den tiefsten Punkt der Strecke erreicht, nun ging es gut 500 Meter lang bergauf.

Am Kluckbach
8.27 Uhr / Km 21,7

Während ich die Steigung hinaufwanderte, kamen die ersten Marathon-Läufer. Ganz vorne Markus Werker vom TV Konzen, der nach nur 2:40:14 Stunden im Ziel sein würde.

Am Kluckbach
8.27 Uhr / Km 21,7

Hier noch dicht gefolgt von Christian Niessen, der am Ende mit 2:09 Minuten Rückstand Zweiter werden würde.

Am Kluckbach
8.28 Uhr / Km 21,8

Aber auch unter den Ultra-LÄufer gab es welche, die die Steigung laufend meisterten.

Kluckweg
8.29 Uhr / Km 22,0

Die erste Steigung war also geschafft.

Läuferisch war bisher alles gut, technisch eher nicht. Nachdem ich ja schon mit der Kamera Probleme hatte, meckerte nun der mp3-Player herum, weil er einige Lieder nicht anspielen konnte.

Kluckweg
8.33 Uhr / Km 22,6
Kluckweg
8.35 Uhr / Km 22,8

Abwechselnd ging es jetzt mal bergauf mal bergab.

Bei Rohren
8.36 Uhr / Km 22,9

Es war schon Wahnsinn, wie die Marathon-Läufer hier bergab rasten. Ich hatte schon gehend Schwierigkeiten, auf der steilen Passage nicht wegzurutschen.

Bei Rohren
8.37 Uhr / Km 23,0
Bei Rohren
8.39 Uhr / Km 23,3

Ich hielt mich nun möglichst auf der rechten Seite, damit die schnellen Läufer problemlos vorbei kamen.

Bei Rohren
8.42 Uhr / Km 23,6

Je höher die Sonne stieg, desto wärmer wurde es auch. Aber noch war es erträglich.

Foto: Sportograf

Bei Rohren
8.42 Uhr / Km 23,7

Gegen Schatten hatte ich aber trotzdem keine Einwände.

Foto: Sportograf

Bei Rohren
8.43 Uhr / Km 23,8

Ein paar Zuschauer waren dann doch an der Strecke. :-)

Bei Rohren
8.45 Uhr / Km 24,0
Widdau
Heidheckweg
8.46 Uhr / Km 24,2

Wir erreichten den Ort Widdau.

Widdau
Heidheckweg
8.46 Uhr / Km 24,3

Hier war der erste Wechsel für die Staffeln.

Widdau
Veilchenstraße
8.47 Uhr / Km 24,3

Neben 500 Einzelläufern gab es beim Marathon 46 Zweier-Staffeln, 18 Dreier-Staffeln und 67 Vierer-Staffeln.

Holderbachtal
8.51 Uhr / Km 25,0

Gleich hinter Widdau ging es zurück ins Grüne.

Holderbachtal
8.52 Uhr / Km 25,2
Holderbachtal
8.53 Uhr / Km 25,4

Die Marathon-Läufer kamen meist stoßweise. Mal war eine Weile Ruhe, dann kam ein ganzer Block vorbei.

Man mußte ständig aufpassen, daß man nicht in Wege herum lief.

Holderbachtal
8.58 Uhr / Km 26,0

Nun ging es bergauf. Für mehr als zwei Kilometer konnte ich das Laufen vergessen. Nun wurde gegangen.

Die 3:29-Stunden-Läufer liefen natürlich auch hier. Auf dieser Strecke eine solche Zeit zu laufen ist echt eine Leistung und entspricht ungefähr einer 3:09-Stunden-Zeit auf einem flachen Kurs.

Holderbachtal
9.01 Uhr / Km 26,3
Holderbachtal
9.07 Uhr / Km 27,0

Es war schon ein wenig steiler als es hier aussieht.

Holderbachtal
9.09 Uhr / Km 27,3

Aber meist handelte es sich um einen gleichmäßigen Anstieg, den man konsequent hinauf wandern konnte.

Holderbachtal
9.11 Uhr / Km 27,5
Holderbachtal
9.14 Uhr / Km 27,9

Strategisch klug kam der Verpflegungsstand am Ende der Steigung. da konnte ich auch gut was gebrauchen.

Holderbachtal
9.15 Uhr / Km 27,9
Holderbachtal
9.15 Uhr / Km 28,0

Die Halbultramarathon-Marke war erreicht. 3:08:45 Stunden auf der Uhr.

Eine Zeit unter sechs Stunden konnte ich wohl abhaken. Die zweite Hälfte beim Monschau-Marathon ist zwar einfacher, aber für den Ultra gilt das nur bedingt. Dafür sind die ersten 14 Kilometer zu einfach und die jetzt kommenden sieben Kilometer, die beim Marathon noch zur ersten Hälfte zählen, zu schwierig,

Holderbachtal
9.21 Uhr / Km 29,0

War ja auch egal. Um meinen Bus nach Hause zu erreichen, sollte ich unter acht Stunden bleiben. Das sah nicht so aus, als sollte das ein Problem werden.

Holderbachtal
9.21 Uhr / Km 29,1

Immer wieder ging es rauf und runter. Immer wieder wechselte ich von Laufen zum Gehen und wieder zurück.

Holderbachtal
9.22 Uhr / Km 29,3

Dann kam die überschaubare Gruppe der 3:44-Stunden-Läufer. Die 3:29-Stunden-Läufer hatten mich erst 28 Minuten zuvor überholt. Da konnte ich mir ja ausrechnen, wann die 3:59-Stunden-Läufer kämen (5:54 Stunden auf den Ultra).

Und während ich nachdachte, fiel mir auf, daß man das doch nicht so ganz einfach rechnen konnte. :-)

Dürholderbachtal
9.27 Uhr / Km 30,0

Bei 3:20:42 Stunden kam ich bei Kilometer 30 vorbei. Das machte 1:12:05 Stunden auf den dritten zehn Kilometern. Wenig verwunderlich, dann die waren auch die schwierigsten.

Dürholderbachtal
9.29 Uhr / Km 30,3
Dürholderbachtal
9.32 Uhr / Km 30,8
Dürholderbachtal
9.33 Uhr / Km 31,0

Es blieb weiter wellig, aber mit stoischer Ruhe nahm ich eine Steigung nach der anderen.

Dürholderbachtal
9.33 Uhr / Km 31,0
Dürholderbachtal
9.34 Uhr / Km 31,1

Naja... Pause gab es eher nicht auf dieser Strecke.

Dürholderbachtal
9.37 Uhr / Km 31,4

 

Dürholderbachtal
9.37 Uhr / Km 31,4

Diese Verpflegungsstand war ausnahmsweise mal mitten auf einer Steigung platziert.

Da sieht man die Getränke und freut sich so nebenbei, man sei mal wieder irgendwie oben angekommen, da kommen gleich noch mehr Aufwärts-Meter.

Dürholderbachtal
9.40 Uhr / Km 31,7

Da mußte man eben hoch. Zudem gab es schlimmeres als im Wald Höhenmeter zu machen.

Höfen / Rohren
9.41 Uhr / Km 31,9

Man kann die Höhenmeter ja auch auf freiem Feld in der Sonne sammeln.

Höfen / Rohren
9.42 Uhr / Km 32,0

Da merkte ich schon, daß ich über dreieinhalb Stunden und 32 Kilometer in den Beinen mit mir herumschleppte.

Höfen / Rohren
9.45 Uhr / Km 32,5

Oh je. Auch noch Hunde auf der Strecke. Und er kam direkt auf mich zu !!

Höfen / Rohren
9.45 Uhr / Km 32,5

Und das da hinten konnten doch nur die nächsten Zeitläufer sein.

Höfen / Rohren
9.46 Uhr / Km 32,7
Höfen / Rohren
9.48 Uhr / Km 33,0

Nachdem es eine Weile genug Platz für alle auf der Strecke gegeben hatte, wurde es nun wieder enger.

Höfen / Rohren
9.48 Uhr / Km 33,1

Wie erwartet waren es die 3:59-Stunden-Läufer, die mit den Ballons ankamen. 26 Minuten vorher hatten mich die 3:44-Stunden-Läufer überholt. Ich hatte eher mit mehr Abstand gerechnet.

Wenn ich unter sechs Stunden bleiben wollte konnte ich noch sechs Minuten verlieren. Auf den nächsten 2:16 Stunden bzw. auf 23,1 Kilometern.

Auf den letzten 54 Minuten bzw. auf sieben Kilometern hatte ich eine halbe Stunde verloren. Das sah ja mal eher nicht so gut aus.

Höfen / Rohren
9.51 Uhr / Km 33,5

Etwas rauf, etwas runter. So ging das immer weiter.

Höfen / Rohren
9.51 Uhr / Km 33,6

Und das Ganze auch noch in der Sonne.

Höfen / Rohren
9.53 Uhr / Km 33,8

Da sehnte ich mich erstmals nach einen Verpflegungsstand.

Eppertsweg
9.58 Uhr / Km 34,5

Getränke gab es dann wieder hier am zweiten Staffelwechsel und zugleich Halbmarathon für die Marathon-Distanzler.

Eppertsweg
9.59 Uhr / Km 34,6

Es war ganz ungewohnt so plötzlich wieder Leute an der Strecke zu sehen.

Eppertsweg
10.01 Uhr / Km 35,0

Nun kam tatsächlich ein etwas längeres Stück auf dem es leicht bergab ging. Das tat gut.

Eppertsweg
10.07 Uhr / Km 36,0

Ausnahmsweise mal einen Kilometer in sechs Minuten. Meist brauchte ich länger.

Perlenbach-Fuhrtsbachtal
10.08 Uhr / Km 36,2

Voraus die Antonius-Brücke. Sieht auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick nicht so spektakulär aus, gilt aber dennoch als Sehenswürdigkeit in der Gegend.

Perlenbach-Fuhrtsbachtal
10.08 Uhr / Km 36,3
Perlenbach-Fuhrtsbachtal
10.11 Uhr / Km 36,7

Der Weg ist als Narzissen-Rundweg bekannt. Da ich mich aber eh mit Pflanzen nicht so auskenne, war mir auch egal, was am Wegesrand eventuell bunt blühte. Hauptsache bunt.

Perlenbach-Fuhrtsbachtal
10.13 Uhr / Km 37,0

Nun ging es doch wieder nach oben. Aber nicht zu steil. Also trabte ich locker hoch.

Noch 19 Kilometer zurück nach Konzen. Fast zwei Drittel war schon geschafft.

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